Akustik. Alabaster. 6z
perimentaluntersuchunaen über den Klang elastischer Ringeund Scheiben diese Wissenschaft ungcmcin erweitert, unddurch steine sinnreiche Methode, die Klänge der Körpersichtbar darzustellen, ein weites Feld zu fernerem Nach-forschen crösnel; s. Entdeckungen über die Theo-rie des Klanges von Chladni. Leipzig. 1787.Nach seinem Vorschlage (in HindenburgsArchiv derreinen und angewandten Mathematik, Leip-zig. 1794. i Heft S. 127) sollte die Klanglehre nicht,wie gewöhnlich, bey der Lehre von der Luft abgehandelt wer-den, indem jeder andere elastische Körper eben sowohl, alsdie Luft, klingen, oder einen Klang fortlcitcn kann. Eswürde daher schicklicher seyn, sie bey der Lehre von derElasticität, oder von den Schwingungen der Pendel, oderam besten bey der Lehre von der Bewegung überhaupt, vor-zutragen, indem jede mögliche Bewegung entweder fort-schreitend, oder drehend, oder schwingend ist, unter welcheletztere Art jeder Schall und Klang gehört. Er erinnert fer-ner, nicht blos auf Saiten, sondern auch auf andere klin-gende Körper Rücksicht zu nehmen, und besondere Untersu-chungen darüber anzustellen. Eine Abhandlung hierüber,»nter dem Titel: Beytrage zur Beförderung ei-nes besseren Vertrags der Klanglehre hatHerr O. Chladni an die Berliner Gesellschaft naturfor-schcndcr Freunde gesandt.,
Alabaster ist eine schöne Art des Kalksteins, die nur etwasweicher, als der Marmor ist. Der Alabaster war den Al-ten bekannt, die ihn besonders zu Salbengefaßen brauch-ten. Der erste wurde in dein arabischen Gebirge gebrochen,nachher zu Theben in Aegypten, zu Damascus in Syrien,und an verschiedenen Orten von Italien. Den Alabasterkünstlich nachzumachen, ist die Erfindung eines Italieners.Er nahin weisse Kreide oder Quarzstein, zermalmte solcheszu Pulver, vermengte dieses mit Lederkalk und goß Leim-wasser hinzu, A«S dieser Mischung verfertigte er Bilder,
die,