Alaun.'
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«listige avce ist ein Kmistproduct, das aus Erden,Schiefer und Giciueil gewonnen wird. Das slumetttelllUc des Dloscorides und Pliiiius halt er fürdas Halokrichui» des Scopo li, oder Atlas . Vitriol.L)er Italiener Karlholomaus a Marankha solldas aluinen IHüile in den Bergwcikr» bey Neapel wieder-gefunden haben, s. UIyss. s Aidrvvandus rst»»e/aMo p. zz >. Von Alaunsicdereycn findet man bey denAlten nichts, woraus man scksteßk, daß die Alten unlcrnAlaun nicht gekannt haben. Doch behaupten einige, daßdie Aegyptier, um das Verfahre», Tücher zu drucke», er-finden zu könne», wie es Plinius von den Acgyplstrn er-zählt, doch schon den Alaun, oder wenigstens ein künstli-ches Salz, welches wir jetzt unter Alaun »erst. he» oder andessen Stelle brauchen, und das zuerst in den östlichen Län-dern entdeckt worden ist, ob wir gleich nicht wissen, wenn,wo, und wie es entdeckt wurde, zu bereiten gewußt habenmüssen, s. L'e--L,,/E M ^o/. l. S. ;zy. Gewöhnlichhält man unsern Alaun für eine Erfindung der Morgenlän-der, die in das rue oder rate Jahrhundert fälst, wo man.die unreinen Substanzen auslaugen, und das martialischeSalz krystallisireu lernte, welches wegen seiner Aehnlichkeikinit dem Glase, das lateinisch vstrmn heißt, den Name»Vitriol bekam. Um eben diese Zeit, meynt Herr Beck -mann, sey unser Vitriol erfunden, und vermuthlich erstaus dein Orient, wo die Schönfärberey früher und voll-kommener, als in Europa, getrieben wurde, „ach Italiengebracht worden, bis die Italiener nach und nach die Kunst,den Alaun zu sieden, lernte», weiches verursachte, daßviele türkische Alauiisiedereye» eingicngeii. Hier möchte je-doch die Zeit der Erfindung zu spät angesetzt sey» , denn nnI2ken Jahrhundert hatte »ran schon eine Alaunsiederey zuAschia, von der hernach mckreres angeführt werden wird >auch meldete mir der verstorbene Senator Wiegkeb, daßdes Alauns schon im 8ten Jahrhundert, in GebersSchrift: ck- r'E»cko,/e , gedacht werde. Für die
Busch Handb. der Lrf. r.Lb, L äste-