7« Alcarrazas. Alchymie.
Verdunstn!: rüberaeht, zieht von dem sie berührenden Ki»per eine ziemliche Onankiläk Warmestcffali sist), dessen Ent-fernung dle Abkühlung des WasscrS verursacht- Manglaubt-, daß die Mau r ö n den Gebraus der Alcarrazav >»Spanien eingeführt hoben. DolIney, in seiner R e l j enach A e g y p k e n, spricht von irdenen Gefäßen von dersel»ben Eigenschaft, .die auf der Küste von Afrika sehr gemeinseyn sollen. Noch sehr kommen die besten AlcarrazaS ausAndlirac, einer Stadt in Andalusien, die lange unter derHerrschaft der Mauren war. Die Bereitungsart die-ser Gefäße steht >m Journal für Fabrik, Manu-faktur, Handlung und Mode- 1798- November.S. Z94 — Z99-
Alchymie. Diesen Namen, der wegen des vorgesetzten ara-bischen Artikels so viel als Chymie li» vorzüglichen Verstau-de, bedeutet, legen die Adepten ihrer eingebildeten Kunstbey, durch welche sie die Operationen der Natur im Innernder Erde, nämlich Erzeugung und Verwandlung der Me-talle, nachzuahmen und am-zuN'ibren suchen- Der Zweckdieser eingebildeten Wissenschaft gebt da!)»,, aus allerleyDingen Gold und Silber zu verfertigen, oder wenigstensdurch ei» künstlich verfertigtes Präparat, welches man denStein der Weisen nannte, die unedler» Metalle m edlere,besonders in Gold, zu verwandeln, daher auch diese vor-gebliche Kunst die Gvldmacheriunst heißi. Um dieser citelnKunst, welcher der Werth des Goldes to viele Anhängerverschaffte, ein Ansehn zu geben, schrieb man ihr ein sehrhvhcS Alter zu, und behauptete, daß schon die Ailvälerdes jüdischen Volks, besonders Moses, die Goldmacher-kunst gewußt hätten, weil letzterer das goldene Kalb inStaub verwandelt habe, > Mose Z2, 20; allein diesesKalb war von Hol; und imr mit Gold überzogen. Mo-ses verbrannte also das, was davon brennbar war; dasübrige, nämlich das Gold, ließ ei zu Staub reibe», wel-ches keine große Schwierigkeit machte. Olaus Borri-
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