Alchymie. * 7;
treffen kann. Julius Firmicus, der zu Constantinsdes Großen Zeit lebte, ist der erste Schriftsteller,weicher von der Metallverwandlung redet; alle Nachrichten,die man aus ältern Zeiten beybringt, sind fabelhaft, s.
e/e r>e/. -uet/ü/u!?. <?. lll.p. 28-
Nach Constantins des Große» Zeiten rühmten sich viele, dieKunst zu besitzen, unedle Metalle in edle umzuschaffcu, z.B. Zofimus, Panopolika, Synefius (L>«e/ 7 k
ar/ Deo/do^u-u /--Ve f. H
«7e/ cuv» /ue. r-t-x/i Oo////»rrr F'rrrr-
r>r IÄ. V. Z'. II. Vol. Vl.),
Olympiodor, Hcliodor, Alexandrin, Theo-phrast der jüngere u. a. von dem griechischen ArzteStephan von Athen, der um 640 n. C. G-lebte, hatman »och ein Werk von der göttlichen und heiligen Gold-machcrkunst: tü? er/,»cea
/a/r'«F cuur Oe«sc^e/o e/e I'a/av.
«57Z. 8- Als die Araber oder Saracene» Aegyptcn erober-ten, wurden sie auch mit der Alchymie bekannt, womit siesich besonders vom 6ten bis ins irte Jahrhundert eifrig be-schäftigten. Wahrscheinlich erhielt sie erst von ihnen denNamen Alchymie, wie sie denn auch viel dazu beytrugen,diese eitle Kunst über den Erdball zu verbreiten. Die Alchy-misten sind sogar der Meynung, daß der Araber Gebet(geb. 702, gest. 765) der Erfinder der Univcrsaliiicdicin sey,s. Meusels Leitfaden zur Gesch. der Gelehrf.2. Abth. S 1629. Als die Araber' Spanien großen Theilserobert hatten, machten sie auch die Europäer mit der Al-chymie bekannt, die, weil sie der menschlichen Habsuchtschmeichelte, in China wie in Europa mit gleichem Eifer be-trieben wurde. Unter den Europäern will man dem heili-gen Dominikus ( 1 s 1221) zuerst die Erkenntniß desSteins der Weisen beylegen. Diejenigen, Hencn er seinGeheimniß hinterließ, sollen dasselbe dem Albert dc mGroßen im izten Jahrhundert mitgetheilt haben, wel-cher durch dieses Mittel, in weniger als z Jahre», sti»C S Biß-