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Alchymie.
Bißihum Rcgcnsburg von allen Schulden befreyt haben
soll, s. aVatti/e «/er //vv/v/ee. p. )IY. Un-
ter die Verbreiter der 'Alchymie in Europa gehören: Ar»iioldus Villanooanus, aus Como i»i Mayländischengebürtig, der ein Schüler Wilhelms von Salicero war,lkeiis in Spanien, theils in Italien, «Heils i»Paris lebte,und rzi2 starb; er wüd von den Alchymisten als der erste(in den Abendländern) , der über die Alchymie schrieb, hoch»geschätzt, s. Menseis Leikf. zur Gesch. der Ge-ley rs. 2 Abll). E- 8rz. Man gicbk von ihm vor, daßer zu Rom, in Gegenwart vieler Cardinäle, Erz in Goldverwandelt haben soll, worin» auch R a y m u n d u s Lnl-lius (-s- rzis) eine große Fertigkeit g-.havt haben soll, s.V /ebu »'»Leen/« »ov. c. Vl, §. y. p. zzo, wo Noch
mehrere Beyspiele angeführt werden. Auch Azokus, I v-haun de Rupescissa (ch r;6a) und Basilins Ba»lentinus im Isten Jahrh, sind als Alchymisten bekannt.Die Goldbcgicrdc veranlaßte, daß diese Einbildung nachund nach immer mehr ausgebreitet, und durch U,ust»der!eyersonnene Mittel und Wege auszuführen versucht wurde,so daß endlich im 15., 16. und l7teii Jahrhundert die An-zahl der vorgeblichen Goldmacher und deren Schriften sohäufig, wie Sand am Meere, wurden. I» diesem Fett»räume wurden Fürsten und unzählige vermögende Privakpc»soncn durch vorgespiegelte MekaUverwalidlungen, die dochallezeit nur auf Betrügercy hinausliefen, von jenen vor-geblichen Künstlern hintergangen. Diese Begierde, Goldzu machen, ist auch die Ursache, kuch die Geschichte derChemie bds ins i6lc Jahrhundert keine andere, als alchy-mistische Schriften, auszuweisen hat, in welchen nur stlke»eine nützliche Wahrheit durchschimmert. Unter den Alchy-misten Dieses Zeitraums machte besonders Theophrastus Pa-racelstls Bombast vo» Hohenheim, ein Mann von großer beb«haftlgkeit, vieles Anfsthen, welcher zu seinen vorigen Thor-heiten auch noch die im Jahr 1521 vo» ihm gemachte vor-gebliche Erfindung einer Universalmediciu hinzusetzte, wor-auf