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Alchymie.
-mf er in einem Anfall von Raserey die Bücher 'der altenAerzte verbrannte, und ob er gleich im 48te„ Jahre starb,dennoch Stifter einer neuen Sectc wurde, welche durch ei-nen und denselben Proceß sich Gold und Unsterblichkeit zuverschaffe» suchte. Seine Nachfolger nannten sich Adepten,und das Mittel, welches ihnen die Erfüllung ihrer Wünscheverschaffen sollte, den Stein der Wcisen, sich selbstaber nannte» sie Feuerphjlosophcn, pdilostipbon per jgne.n,s. Menkens Gelehrten - Lcx. 1715. G. 1592. AuchDavid Beuth er und Sebald Schwer; er, die inden Jahren 1587 und i>89 bey dem sachs. Churfürsten Au-gust und Christian laborirten, wurde» für Adepten ge-halten , s. Jahrbücher der Berg- und Hüll e n kün-de, v 0 in Freyh. von Moll. 2. Bo. 1798- S. 420.Kunkels c. 568 und 586. Heinrich
CorneliusAgrippa in seinem Buche, cke occn/e» />/»'-/o/o/>/>r'n lab. l. cap. 14. behauptete: er habe es gesehen,und wisse es auch selbst, daß unvollkommene Metalle undQuecksilber in Silber und Gold verwandelt werden könnten.Cornelius Martini ( 1 ° 1621) läugnere diese Kunst;um ihn aber zu widerlegen, soll ein Edelmann, nachdem erBley, Ziegel und Kohlen gefordert hatte, vor den Augeneiner ganzen Versammlung Gold gemacht habe», s. Uni-versal l ex. I. p. 1068. Joh. Joachim Becher er-zählt, daß Kayser Ferdinand lll., der von -6;? bis1657 regierte, drey Pfund Quecksilber in 2! Pfund desfeinsten Goldes verwandelt habe, woraus am i;tcn Jenncc1648 zu Prag eine Medaille geprägt wurde,die Becher in seinemOeck/po rit. 7. in Kupfer abgebildet liefert. Be-
cher selbst machte, auf Befehl der Staaten.von Hollandim Goldmachcn einen Versuch, der, vermöge des Berichtsder Commiffaricn, gut abgelaufen seyn soll. MehrereBeyspiele und ihre Prüfung findet man im H am bürgt-scheu Magazin vii. Bo. 6. Stück. G- Zs7. !X. Bd.St. z. Art- Die so genannte Gesellschaft der Rosenkrcuzerrühmte sich besonderer alchymistischer Geheimnisse, und riß
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