Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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stanz, welche man durch die Zersetzung und Fäul««iß der thierischen und einiger vegetabilischen Substanzengewinnt-

Den wahren Unterschied zwischen flüchtigem und fixemAlkali hat Georg Ernst Stahl (geb. i66a, gest. 1754)in seinen 268

«nd Z04. dloriml). 1746. zuerst bestimmt.

Ehedem glaubten fast alle Chymisten, das Gewächs-langensalz sey nicht in den Pflanzen selbst vorhanden, soir-Lern entstehe erst ganz oder doch zum Theil durch ihre Ver-brennung. Marsgraf (Chymische Schriften, r.Th. Berlin- 1767. S. 49) war der erste, welcher nicht nurdurch Versuche bewies, daß das mineralische Alkali einwirkliches, feuerbeständiges, alkalisches Salz sey, sondernauch darthat, daß alkalische Salze, die man durch Verbren-nen, Verfaulen der Pflanzen u. s. w. erhält, schon vorherein Bestandtheil dieser Pflanzen, und darinne gewesen seyen.Eben dieses bestätigte Wiegleb in seinen chymische»Versuchen über die alkalischen Salze. Berlinund Stettin 1774. Die Chemiker bewiesen, daß mandas Gewächslaugensalz aus dein Weinstein auch ohne Feu-er ziehen, und aus den Pflanzen Ncutralsalze mit alkali-schen Grundtheilen erhalten könne, woraus die wirklicheGegenwart des fixen Laugensalzrs in den Pflanzen sattsamerhellet.

Die Eintheilung der Laugensalze in milde und kau.stische Alkalien rührt vom O. Black in Edinburg her.Milde, luftsäurehaltige Alkalien (->e-eats) s,„dLaugensalze im gewöhnlichen Zustande, da sie mit den Säu-ren ein starkes Aufbrausen erregen, wobey eine Menge Gasentbunden wird. — Wenn man aber ei» fixes Laugensalzmit lebendigem Kalke und hinlänglichem Wasser kocht, oderdas flüchtige Laugensalz mit lebendigem Kalke mit etwas inder Vorlage vorgcschlagnem Wasser dcstillirt, und ihm da-- durch