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Alkali.
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Tagen mit Mineralalkali bedeckt sey, und daß, wenn mandiese Lage» von der Oberfläche wegnähme, sich nach undnach neue bildeten. In Frankreich und England benutzteman diese Entdeckung. Im Jahr 1782 bewilligte die Re-gierung den Bürgern Guyton und Carny ein Privilegiumzu Anlegung einer Fabrik in der Gegend von Croisic, diedie Zersetzung des Kochsalzes mittelst des Kalkes zur Absichthatte. Was England betcift, so findet man in den Lncz?-elopaeäis britsnnica v. 1 .178;. unter dem Worte Soda ei«ue Nachricht von Errichtung einer solchen Fabrik. Guy-ton und Carny schmolzen auch gleiche Theile von Fcld-spath und Kochsalz, und verglaseten diese sodann mit drey-mal so viel Mineralalkali, wodurch sie eine Vermehrungdieses Alkali's erhielten.
Man hat ferner Verfahrungsarten, um das Kochsalzmittelbarer Weise zu zersetzen. ES haben nämlich fünfSäuren die Eigenschaft, das Mineralalkali der Kochsalz-säure zu entziehen. An der Schwefel- und Salpetersäurekannte man diese Eigenschaft schon seit langer Zeit; aber«uch der Phosphor«Arsenik- und Borarfäure ist sie gemein,doch nur auf dem trocknen Wege. Die Kenntniß der Arse«niksaure war durch Macqueri. I.1745. vorbereitet wor-den. Im Jahr 1774 wurde sie von Scheelen vervollstän-diget, und Exchaquet unternahm mit den ArseniksaurcnSalzen eine Arbeit, durch die er bewies, daß man darauszur Reduktion der Metalle wirksamere Schmelzmittel erhal-ten könne, als der Borax selbst ist. Wenn man Kochsalzund Alaun zusammensetzt, so erhalt man Glaubersalz undsalzsaure Thonerde. C0 nsta »tini, Arzt zu Melle beyOsnabrück, wird für den Erfinder dieses Verfahrens gehal-ten; cö wurde erst 1781, mehr als zo Jahre nach der Zeit,wo Coustankini augcsangen hatte, Gebrauch davon zumachen, bekannt.
Hahne mann meldet, daß auch Gips das Kochsalzzerlege, sobald sich nur die Schwefelsäure darin» im Ueber-
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