salz mit der Glätte sehr lange reiben, wodurch sie Mineral»alkali, Blcyweis und eine gelbe Farbe erhalte», die maudurch größere oder geringere Hitze mehr oder »linder dunkelmache» kann. Kirwan theilte im Jahr 1782 diese Me-thode dem Herrn von Crell mit, und -787 erhielt derEngländer Turner ei» Privilegium zu einer solchen Fabrik.C» caudeau rieth 1792, zur Erleichterung der Operation,zu dem Gemenge ei» Zehntel seines Gewichts an Kalke zuzu-setzen. Er vermuthete, daß dieser Kalk dazu diene, denAieykalk von der Kohlensäure zu bcsceycn, von der er denBlcykalk nie ganz frey glaubt. Auch riethcr, derLuftalle»Zutritt zu versperren. Aehnliche Verfahrnngsarten habenBeracd, Ribaucourl und Franchomme angegc»ben. Guyton rathet, statt des Blcykalks das brandig»holzsaurc Bley, Kirwan aber eine Auflösung von Bley»zucker anzuwenden, die heiß zu einer Auflösung von Koch-salz gegossen wird. Einige Körper zersetzen das Kochsalznur unter gewisse» Umständen, z. B. 4) das Eise».Scheele entdeckte zuerst, daß das Eisen und der Kalk,wenn man sie mit Kochsalz der Kellerlufr aussetzt, fähigwürden, dieses Salz zu zersetzen- Er mackle 1779 be-kannt, ^daß er in einem Keller ein hölzernes Gefäß mit ein»gesalzenem Fleische gefunden hätte, dessen eiserne Reife mitMineralalkali überzogen gewesen wären. Die Wiederho-lung deS Versuchs gelang ihm; eine in aujtzelösetes Koch-salz getauchte Eisenplatrc war nach 14 Tagen mit Mineral-alkali bedeckt. Dem B. AthenaS gelang eben dieserVerisuch mit Kupfer, und Zinkplatten. Der B. Nic 0 laS be-merkte, daß sich das Kochsalz auf den Salinen im Departe-ment de la Mcurthe zersetzte, wenn es auf den Rost desOfens fiel- 5) Cohausen zeigte 1717- die Möglichkeit,d^-> Kochsalz durch den Kalk zu zersetzen. Auch in des LeM 0 rt /lrer'ei findet sich etwas ähnliches. Schee-
le machte bekannt, daß wen» man eine Mischung von le-bendigem Kalk mit einer Auflösung von Kochsalze in einenfeuchten Keller setze, die Oberfläche der Mischung nach 14
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