Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Wirkung eines nach und nach verstärkte» Feuers In einemRcverberic-Ofen aussetzte, und sodann die Masse auflöste,so erhalte man durch die Krystallisation Glaubersalz; s.brell's Beyträge g. B. S. 112. Wicgleb be-stimmte das Verhältniß dieses Gemenges und riech, 2Theile Eisenvitriol und 4 Theile Kochsalz zu nehmen; ^»»6-ryyz. Lab. 111. p. 204. Als man in Frank-reich Untersuchungen über die Zersetzung des Kochsalzes an-stellen ließ, bestätigten die Kommiffarien die Meynung desvan dcrBallcn durch Versuche in der Fabrik zu Iavelle,und fanden sogar, daß der Schwefelkies unmittelbar und imgeschwefelten Zustande angewcndet^werdcn könnte, ohne zuwarten, bis er erst in gesäuerten Zustand übcrgicng. DerB- Conret nahm >6 Theile Glaubersalz und 7 Theile ge-reinigte Potasche. Durch die Auflösung dieser beyden Sal-ze erhielt er, vermittelst der Abdünstung, Filtrirung undKrystallisirung erst schwefelsaures Pflanzenalkali, und so-dann daS Mineralalkali in den schönsten Kristallen; s.

sseScheelen ist es geglückt, indemer Glaubersalz mit lebcirdigcm Kalke kochen ließ. LeVi-eillard, der eine Auflösung von Glaubersalze und schwarzerSeife mehrere Monate lang der Luft ausgesetzt hatte, errhielt bey der Annäherung des Winters ein Schwcfelhäut-chcn, und die Auflösung wurde sehr alkalisch. Das Glau-bersalz hatte also einen Anfang von Zersetzung erlitten. Ccglaubt, daß sich hier der Schwefel mittelst des in den vege-tabilischen Substanzen enthaltenen Kohlenstoffs, so wie beyden Versuchen, wo man das Feuer anwendet, wieder er-zeuge. Grasen hör st hat im Jahr 1759 auf die «änli-che Art Schwefel pcoduzirt. Glauber und Stahl be-handelten das Glaubersalz mit Kohle, und verwandelten eSin Schwefelleber. Duhamel und Marggraf zersetztendie Schwefelleber und befreyten das Alkali durch Essig wie-der vom Schwefel. B- Mal herbe erinnerte sich, daßdas Eisen bey der Bereitung des Spiesglas-Königs dazugebraucht werde, den Schwefel davon zu trennen ; er glaub-