Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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107
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Alkali. -07

te also, daß das nämliche Mittel auch geschickt seyn würde,das Alkali von dem in der Schwefelleber damit verbundenenSchwefel zu befreyen, und der Versuch entsprach seiner Er-wartung. Er bediente sich Anfangs der Eisenftilspäiie undder ausgeschessencn Stücke von schwarzen und wcissen Blech.Nur muß das Eisen sehr zertheilt seyn. Statt der Feilspä.nc kann man sich auch gewisser Arten des Eisenerzes bedie«„en, z. B-des Glaskopfs und des Spatheisensrcins, wennman sie vorher gepocht und mit einer gewissen QuantitätKohle gemengt hat. Dieses neue Mittel, welches das al-te Eisen zum Wiedcrcinschmclzen aufzubewahren verstattet,verdankt man dem B. Athenas, dessen Arbeiten Mal-tz erbe mit beygewohnt hatte. Im Jahr 1777 bestätigteMac quer durch einen Versuch die Anwendbarkeit diesesVerfahrens.. Nachher wiederhplte Malherbezu Croisic,in Gegenwart Grignons, diese Versuche im Großen, underhielt 1782, unter dem Namen des Bürgers Athenas,ein Privilegium auf 15 Jahre. Um diese Zeit setzte die Aka-demie der Miss. zu Paris einen Preis auf die Entdeckung ei-nes Verfahrens, das Kochsalz zu zersetzen, 0 hne daßder Werth dieses Miueralalkalt's den Preisdesjenigen übersteige, welches man aus derbesten ausländischen Soda erhalt. Die Ansprü-che des B. Malherbe auf die Erfindung dieses Verfahrenswurden vom Luresu äe constiltation äes arts et Metiers an-erkannt, und er erhielt die größte der Nationalbelohnungender ersten Klasse. Bürger Alban, Director der Fabrikzu Javelle bedient sich auch des Eisens, um das Mineral-alkali aus demjenigen Glaubersalz zu ziehen, welches manbey der Bereitung der Salzsäure erhalt, die diese Fabrikden.verschiedenen Bleichen in großer Menge liefert. ImJahr 1784 fanden die Bürger LeBlanc und Oiz daßder kohlensaure Kalk (Kreide) ein geschicktes Mittel sey, dieVerbindung zu trennen, welche zwischen dem Schwefel unddem Alkali statt hat, wenn die Schwefelsäure des Glauber-salzes in Schwefel verändert worden ist.

Auch