n 2 Allegorie.
Ko/e ins Englische, und die Fortsetzung lieferte er imAuszuge übersetzt, oder vielmehr nachgeahmt. Chaucerstarb 1400; man hat auch noch zwey andere allegorischeGedichte von ihm: o//Ee und , welches letz-
tere eins seiner frühesten Gedichte ist. Durch Gpenfeewurde, einer Seils, die allegorische Dichtungsart in Eng-land zur Vollkommenheit gebracht, aber anderer Seits ver-lor sich auch mit ihm der Geist derselben und der Geschmackdaran. In Deutschland hatte die allegorische Dichkungs-art weniger Glück. Man findet zwar in den Gedichten derMinnesänger allegorische Dichtungen, aber auch diese sindselten und aus andern Sprachen genommen. Das einzigeganz allegorische Gedicht aus diesem Zeitraum ist der GokAmur, welches aber auch nicht von Bedeutung ist. Eiltanderes, wahrscheinlich gleichzeitiges Gedicht: der Kriegder Seele und des Leibes, liegt handschriftlich i» Wie».Im Reyncke de Voß. Lüb. 1498- 4. (wahrscheinlichnur Uebecsctzung) stellen die Thiere gewisse Begebenheiten derder Zeit dar. Jvh. vonMvrßheim schilderte das un-ter allen Ständen herrschende Verderben in dem Spiegeldes Regiments in der Fürsten Höfe, daFraw Betreue gewaltig ist. Oppenh. 1515. Auchdie Geuerlichkeiten und einstejls der Geschich-ten des löblichen streytparen und hochbe-rumbtenHelds und Ritters, Herr Tecordam-cokhs. Augsburg. 1517. von Melchior Pfin-jing ( 1 s i;z6) enthalten allegorische Darstellung- DerWeißKunig von Marx Trcitzfaurwcin gehört inso fern hiehcr, als er die Geschichte Maximilians undseines Vaters, unter erdichteten Namen, und mit räch-selhaftc» Anspielungen, enthält. Zwing lt schriebein kleines allegorisches Gedicht unter dem Titel: -ecLabyrinth; s. Sulzers Allgem. Theor. derschönen Künste l. Theil. 2 te Auflage. Leipzig. »792.G- 7 Z — 94.
Alle-