ii4 Almanach.
schüft gemacht, jährlich ein kleines Buch von dein Laufe derSonne und des Mondes herauszugeben, und es durch 55Abschreiber vervielfältige» zu lassen. Es war in der Celti«scheu, der einzigen in Armorikum gebräuchlichen Sprachebetitelt: , d. t., Dorhersa-
gungen des Mönchs Guinclan. Die Worte al dlanacl, ga-ben die Veranlassung zu der noch üblichen Kalender-Benen-nung Almanach. Einer der ältesten gedruckten Alrmanache, die diesen Namen fuhren ist folgender: ^4/-»or-tt «»»/r ^)/rr„vr r-r/e-'r>/e«rra z ^0.
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/-</>/>r/r^r/r. Die Vorrede ist unterschrieben:Ulm 1499, dem Kalender ist die medicinische Astrologie bey-gefügt. Auf der Göktingcr Univ. Bibliothek befindet sichein Exemplar, welchem Veneciis 1527 bcygeschricben ist.
In dem Derzcichniß der Tücher, welche das Gymnasium0
zu Skregnas in Schweden >765 versteigern ließ, kam die-ser Almanach auch vor, und Herr Hosc. Beckmann vcc«machet, daß er auch 1499 in Ollmntz gedruckt worden sey.Beckmanns Beyträge zur Gesch. der Erfin-dungen B. r. S. io8 folg. KrünitzEucyclop. zrTb- unter Kalender. Gedruckte Kalender hatte manfrüher, aber sie führte« noch nicht den Namen Al-manach.
Alphabet s. Buchstaben.
Hlpkoniinum inürumenwm ist ein chirurgisches Instru-ment, vermittelst dessen man aus den Schußwunden die Ku-geln bequem herausziehen kann; es wurde von dem Al-phonsus Fernus, des P. Paul III. oberstenLeibchirurgus, erfunden, der auch zuerst einen Trac-tat von den Schußwunden geschrieben, und die Art,eine oarunculsw velicre zu 'heilen, gewiesen hat. I.A. Fabricii Abriß einer Historie der Gelehr-samkeit. z.THD-545.
Alr