Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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123
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Ambra. Amerika.

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S- 174 folg. Ferner hat D. Gchwediauer erwiesen,daß sich in den Gedärmen des Pottfilches, unter dem übri-gen Unrach, Amber befindet; s. Lichtenbergs Maga-zin für das Neueste in der Physik rc. 2. B. 4.St. 1784. G- 204. Ebendaselbst wird S- 226 behaup-tet, daß der graue Amber der Unrath vom kb/letes mscro-cepkükis sey, der zugleich den Wallrath giebt. Aublatist hingegen der Meynung, der Ambra sey der ausgetrockne-te Gast eines in Guinea wachsenden Baums, der daielbstCuma heiße, und man fände ihn nur deswegen häufig injenen Fischen, weil diese Thiere daran einen angenehmenGeruch und Geschmack fänden- Kurz die Meynungen überden Ursprung des Ambra sind sehr mannigfaltig, mit unterauch lächerlich. Man hielt den Ambra für Meerschaum,für eine Gummiart, für gediegenen Schwefel, für eine beson-dere Erdart, für eine Schwammart, für eine Kampferart,für Wallrath, für die Leber eines gewissen Fisches, endlichauch für die Excremeute eines blos von Gewürzen sich näh-renden Vogels; dieser Ambravogcl soll auf den Maldlven^nscsn Zris pssgui, und auf Madagascar ^lchibobuch ge-nannt worden seyn; s. ^

Der er -hovrrrrrr/« ^/i?»rrrrre»/ e-v/>räe/

D'r/rre D. r/r ^errrs. Mr/eüer^^re. 1666.

p. 40 — 42.

Ameisenbär, ^rmecoplm-a. Von dem afrikanische»Ameisenbär gab Kolbe im Jahr 1719 die erste Nachricht;aber erst Pallas und Camper machten uns genauer mit dem-selben bekannt. S. Physikalische, chemische, naturhist.und mathematische Abhandlungen aus der neuen Sammlungder Schriften der königl. dänischen Gesellschaft der Wissen-schaften, übers. von Scheel und Degen, ih'oo. i. Bd. 2.Abtheil. G. 29..

Amerika hat seinen Namen vom Amerika Vefpucci oderAmerikus Vesputius, eurem Florentiner, erhalten,ob dieser gleich erst 5 Jahre nach dem C 0 l 0 mb 0, näm-lich ^