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Ambra.
in Gestalt der Zellen eines Wespennestes gefunden, welchesAnlaß gab, daß ihn einige für eine Art von Wachs hielten,das von einer Gattung indianischer Bienen bereitet würde.Weit mehr Wahrscheinlichkeit hat die Meynung für sich,daß er eine in dem Mastdarme deö Cachelots sich sammeln-de Materie ist, welche von der Nahrung dieses Fisches,nämlich vom Tintcnwurme, entstehe, die ihm zugleich eineKrankheit verursache, an der er sterben müsse. Man fandzuweilen in den Cachelot - und Poktfischcn Stücke von 80Pfund, wodurch man in der Meynung bestärkt wurde, daßder Amber ein abgesonderter Saft jener Fische sey. O.Caspar Neefe (geb. zu Chemnitz 151z, gest. 1579)glaubte, den Ursprung und das wahre Wesen des Ambrarichtiger entdeckt zu haben, indem er behauptete, daß derAmbra nicht von Fricyc» herkomme, sondern eine Art vonN>.phkha (Lrdpech) oder Petroleum sey, welches aus demGrunde des großen Weltmeeres hervorquelle, sich bis zudessen Oberfläche erhebe, und daselbst durch die Wellen inbeständiger Bewegung erkalten werde, bis es endlich durchdas Meersalz und die Sonnenhitze eine Festigkeit und dieGestalt des Ambcrö erhalte; s.
1598. S. 657. Neuere Beobachtungen sind aberwieder für die Meynung, daß der Ambra von Fischen her-komme. Capikaia Josua Coffin entdeckte, daß dergraue Ambra von einem weiblichen Wallfische, nämlichvom Cachclolfische komme- Dieser Fisch war alt und krankund hatte den Ambra in einem Beutel, der mit dem Mast-darme Gemeinschaft hatte. Unterwärts sahe er Ambra ausdiesem Fisch heraustreten; auch sahe man noch ein StückAmbra in der See schwimmen, worauf mau in dem Cachc-lvkfischc nachsuchte «nd ihn fand. Dieser Fisch nährt sichvom achtfüssigen Black- oder Tintenfische. Man fand auchBlackfischschnauzen in dem Innersten des Ambra. DieserCachelotfisch hält sich in den südlichen Meeren ander afrika-nischen Rüste auf; f. Journal für Fabrik, Ma-nufaktur, Handlung und Mode. März. 17YZ-