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Amethyst. Ammoniak.
Amethyst ist ein »„ächter Edelstein von violetter Farbe, wel-che bald blasser, bald voller ist. Er stovet sich besondersin ziemlich großen runde» Steinen angewachsen, wel-che hohl sind, und denen man, ihrer Figur wegen, denNamen Melonen vom Berge Carmcl (Klelo montisMarmel) gegeben hat. Der Amethyst war schon bey denalkkiiWmiischneidcrn beliebt, die ihn auch P äderokcSuns Ante rotes nannten. Man findet ihn häufig undschön in Gndwcst von Iffoire in F,ankreich. Der erste,welcher den Amethyst daselbst zu nutzen anfieng, war einerNamens sse in der Mitte
des i/tcn Jahrhunderts, worauf die sogenannt.» Amethy-ste von Lliaresnneuk eine Zeitlang sehr berübnit wurden; s.Physikalisch- ökonomische Bibliothek. 1796.XIX. B. 2kcs St. S. 215. Schon in alten Zeiten künstel-te man diest» Stein nach. Auch der Betrug, da man ihmseine Farbe nimmt, und ihn für einen Diamanten auszieht,ist alt.
Ammoniak; <0 nennt man, nach der Nomcnclatur des an-tipylogisttfchcn Systems, das flüchtige Langcnsalz. Ber-tholt et zerlegte das fluchtige Laugcnsalz und entdeckte,daß es aus den Grundstoffen des Stickgas und der brenn-baren Luft, oder nach der neuern Sprache, aus Stickstoff(A;ote) und Wasserstoff (Hydrogcn) zusammengesetzt sey; s.flzle,//. sse eü-r ä'e. 178^- N — Scheele
bemerkte, daß Ammoniak mit Brauustei» digcrirt, Wasserund Stickgas gab. Bertboilet zeigte, daß, wenirman Kupterlalk in Ammoniak auflöset, das erhaltene Am-moniak-Kupfer sorgfältig trocknet, und es in einer gläser-nen Röhre erhitzt, die mit dem pnevuicttischen Apparatverbunden ist, Wassectropstn entstehen, Stickgas erzeugt,und das Kupfer hergestellt wird. Auch fand er, daß decelektrische Funken, den er w-edwholt durch Animom -kras
iin Quecksilber-Apparate gehen ließ , dtw Gas m Sr ck-
gas verwandelte, und seinen Umfang beträchtlich ocrg'ös-Busch Handh. d. Erf. 1. Th, I strtk»