Ammoniak.
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ferte. V a n Mac u m entdeckte, daß sieb das in rügeGlasrobren eingeschlossene Ammoniakgas, mein, mau eshinlänglich init dem elektrischen Funken behandelt batte,. inbrennbare Lust verwandelte, die sich mit einem st>-, krn.>-näs-le entzündete; s. Van Marum»s 178;. p> !28. 'Beziehungen zwi-
schen der Salpetersäure und dem flüchtigen Laugcnsalze bat-rcn schon altere Chemiker, z. B. Rüdiger, wahrgenom-men, welcher in seiner Systematischen Anleitungzur Chemie. Leipzig 1756. S. 72. sagt: daß der beymVerpuffen des Salpeters mit Kohlen gesammelte Dampfet»unnöses Laugcnsalz sey. Auch Wailerius (P hyslscheCbcmie. Th- 2 §. iz ) redet von einer laugensa!z,gscvme-ckendcn und mit den S'-oreu braustuden Feuä'tigkut, diebeym Verpuffen des Salpeters mit Kohlen erhalten werde.Die Gelegenheit zu den hier angeführten Entdeckungen gabdie Untersuchung dcS falpetc,sauren Ammoniaks, welches i»der Hitze, noch vor dem Glühen von selbst, uns ohne Be-rührung mit verbrcnnlichen Körpern verpufft. Alb Ber-thollet diese Verpuffung in einem vcrschloßnen und mitdem pneumatischen Apparat verbundenen Gefäße veranstal-tete, fand er in der Vorlage mehr Wasser, als in dem ver-pufften Körper halte enthalten sey» können, das aber inVelgicichiing des zersetzten Salzes nur sehr wenig Salpeter-säure enthielt; das übrige in der Vorlage war Stickgas.Mitbin war das Ammoniak ganz, und die SalpetersäuregrößteiuhcilS zersetzt und in Wasser und Stickgas ver-wandelt— in Körper, deren Bestandtheile nach dem neu-ern System blos Oxygcn, Hydcogen und Azotc sind. ImMärz 1788 stellte Milner den Versuch an, daß erflüssiges Ammoniak in einem Flinicnlaiifc durch glühendenBraunstein gehen ließ, da sich dann das flüssige Ammoniakin nitröics Gas verwandelte; s. b'S.
I.XXIX. /o^ 1789. II. p. zoo. Herr Pros. Tromms-dorfin Erfurt erfand eine bequemere Art, das geschwefel-te Ammoniak, ^mmom'acum üilpliuratum, zu bereiten; s.
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