Anagramma. Anaklastische Linien. rz;
phus und der Arsinoe dadurch, daß er aus dem
ein «^o und aus ein ksv
machle, erworben haben soll; daher man geneigtwar, den Lykophron für den Erfinder des Anagrammazu halten. Allein Edm. Dtckingsonins. /'öos-
' «rcr«»/. läyy. 8- glaubte schon, daß Lykoph ro»
dieses Kunstsrückchen von Juden in Aegypten gelernt habenkönne, welches auch gar nicht unwahrscheinlich ist, da sichdie indischen Cabbalistcn vorzüglich mit dergleichen Künstenabgaben, denn die Thcmura, oder der dritte Theil derCab bala beruht gänzlich auf dergleichen Buchstaben-Ver-änderungen oder Versetzungen. Bayle in seinem Wör-terbuch unter Daurat; Sabatier in denArt. Oo^<e und andere mehr, haben dem JohannesAuratus odcr Dorat, der 1788 starb, die EiiiftthrmH'Lieftr Spielcrey in Frankreich, oder gar die Erfindiing der-selben zuschreiben wollen; allein man findet schon imRa-belai 6 Uebrigcns wucden die Anagram-
mcn des Dornt 1586 zu Paris in 8 gedruckt, und Bay»le erinnert, daß ihn das Lesen der Schriften daSLykophron auf diese poetische Spielerei) gebrachthabe.
Aliakiaslischs Linien, Eourde8 anaclalkchucs, sind Krüm-mungen , welche gerade Linien, oder ebene Flächen anzu-nehmen scheinen, wenn sie durch gebrochene Strahlen gese-hen werden, wenn z. B. der Boden eines mit Master gefüll-ten Gefäßes von einem.Auge i» der Luft, oder die Deckedes Zimmers von einem im Master stehenden oder durch einGlas sehenden Auge betrachtet wird Herr von Maica »
»»». 1740) brachte den Namen anaklastische Li-nien oder anaklastische Krümmungen zu-erst auf.
Auaklustisches Werkzeug ist ein solches, womit man dieGröße der Strahlenbrechung in verschiedenen durchsichtige»
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