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Analyfls.
tus die Auflösung der quadratischen Gleichungen gekannthabe. Seine Aufgaben sind meistens sehr schwer, er hatsie aber nicht immer gut und richtig aufgelöset; s. Mcu-icls Leitfaden zur Gesch. der Gelehrs. 1799. 2.Abrh. S. 462. In den mittlern Zeiten ließen sich die Ara-ber in verschiedenen mittägige» Provinzen von Europa nie-der, und beschäftigten sich zum Theil mit der Analysis, wiedenn auch der Name Algeber, womit ein Theil der Analy-sis bezeichnet wird, arabischen Ursprungs ist, und von ei-nigen von dem Araber Geber, als dem vermeintlichenErfinder dieser Wissenschaft, abgeleitet wird. Im i6tenJahrhundert wurde die Analysis fpeciosa von dem Franzo-sen Franz Bieta Zuerst ordentlich gclchcet und auch erhö-het, dessen Werkes ranc. a Gchooten 1646 zu Leidenauflegen ließ. Eine geraume Zeit hindurch blieb man beydem stehen, was Bieta für dieselbe gethan hakte, bis dieseWissenschaft, in der ersten Hälfte des l7ten Jahrhunderts, inFrankreich, in den Niederlanden und in England viel wei-ter getrieben wurde. Der Engländer Harrt 0 t, der 1621starb, wagte die ersten Schritte hierum, indem er die Na-tur und Eiilstehungsart der Gleichungen zu entdecken suchte.Er halte noch einen sehr dunkeln Begriff von den negativenWurzeln, welche Albert Glrard, ein Niederländer undsein Zeitgenosse, deutlicher entwickelte. CarkesiuS vcr-band die Geometrie mit der algebraischen Analyse, führteble negativen Wurzeln zuerst in die Geometrie und Analyse«in, und legte dadurch den Grund zu den Entdeckungen ei-nes Leibnltz, Newton und anderer in neueren Zeiten.Wolf, und nach ihm besonders Chr. Aug. Hausen,Lconh. Euler, I. A. Gegner, Boskowich undAbraham G 0 tth. Käst ner , machten sich um die hö-here Geometrie und Analyse verdient; s. R 0 senchal 6Mathemat. Eucycl 0 p. i. Th. S. 9; folg. Die ^na-1/li! inlimtorum (die Rechnung des Unendlichen, Auflöksnngslunst des Unendlichen) das ist, die Wissenschaft, auseinigen gegebenen unendlich kleinen Größen, andere endliche
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