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Anamorphosis. Ananas.
pold, ein ehemaliger Leipziger Mechaniker, erfand undbeschrieb in 1712. >1. 27z ZÜ7. und IN feiner
^«a„/or/>üs /7 1714. 4 ein eignes
Instrument, durch dessen Hülfe man jedeö vorqezeichneteBild, auf eine blos mechanische Weise, durch eine Art vonStorchschnabel, so vorstellen kann, daß cS in einem gegc-benen tonischen oder cyimdufchcn Spiegel ordentlich er-scheint. Im Grunde waren es zwey Instrumente, wovondas eine zur Der-zeichnnng derjenigen Bilocr, dr: von cylin«dr!>'chen Spiegeln reflecrirt wurden, das andere aber zurDerzeichnung der Bilder für tonische Sprcael diente; manVergleiche noch die v. I. 1714. Die dioplri-
schen unamvlphost» werden durch ei» Polyeder, oder viel-eckicht geschliffenes Glas betrachtet, weiches die auf einerTafel zerstreuten Theile eines Gemäldes an einander ban-gend darstellt. so daß man durch das Polyeder etwas ganzanderes erblickt, als man mit bloßen Augen auf der Tafelwahrnehmen konnte. Anweisung hierzu gaben Wolf i«seinen chVr-i//?»/. ^,0/,/. 25., und Leutmann in
den Anmerk. vom Glasschleifern Mitten«berg. 1719.
Anamorphotische Maschine ist das von Leupold erfundeneInstrument zur Verzeichnung karoprrischer Ananwiphosen;f. den vorhergehenden Artikel.
Vnanas. Don diesem amerikanischen Gewächse, dessenFrucht Hhr hoch geschätzt wird, giebt es verschiedene Gat-tungen, und noch mehrere verschiedene Namen. Don denCanarins, einem Volke in Amerika, wurde die Frucht Ana-riasa, und von der, Brasilianern Nanas genannt, worausdie Portugiesen das Wort Ananas machte»; s. Univ.- Ler.unter AnanaS. Christoph Acosta erzählt in demIVae/at/o I)/ 0^-7/ > v/ee/f eu/rr ck-- /ir
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1572. c. 58, l>. Z49 — Z)l, baß dieses Gewächs, von
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