Anatomie.
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Schriften über diese Wissenschaft, die verloren gegangenfind, aber voin Galen noch benutzt wurden. Galen(geb. rzl n. C. G>, gest. 200) schrieb einige Bücher vonden Muskeln und von den Knochen; die Anatomie war seinLieblingsgeschäfte, besonders machte er in der Myologiewichtige Entdeckungen. Unter den griechischen Aerzten warLheopbilus Prvtospatdarius im siebenten Jahrehundert der letzte, der sich mit der Anatomie beschäftigte;I. A. Fabricii Allg. Hist. der Gelrhrs. 1752. r.B.S. 640. -In oen mittlern Zeiten kam diese Wissenschaft ei-nige Jahrhunderte lang in Vergessenheit. In Deutschlandbefahl zwar Kayser Friedrich ll. (nach 1228) die Anato-mie zu lehren, aber fein Befehl wurde nur in seinen italie-nischen Staaten, und auch dort nur schwach befolgt; M c u-sels Leitfad en zur Gesch. der Gelehcs. 2. Abtb.G. 8zr. Erst im i4ten und rzten Jahrhundert wurde dieAnatomie durch einige berühmte Aerzte in Europa wieder inAufnahme gebracht. Einer davon war Mundinus oderMondinideLuzzi, Professor zu Bologna, der im Jahrizi) zuerst öffentlich zwey weibliche Körper zergliederte, undbald darauf eine Beschreibung des mcnschlichen Körpers her-ausgab , die vor allen seit Galcn 6 Zeit geschriebenen jana-tomischen Lehrbüchern den großen Vorzug hat, daß ste ausdem Anblick der Theile des menschlichen Körpers selbst ent-standen war, daher auch Mondini als Wiederherstellet?der wahren Anatomie betrachtet wird. Seitdem wurde esnach und nach auf allen Akademien gebräuchlich, jährlichein oder etlichemal öffentliche Zergliederungen menschlicherLeichname allzustellen; s. Verzeichniß einer Samm-lung von Bildnissen berühmter Aerzte von I»CW.Moehsen. Berlin 177t. S. 74 der Einlei-tung, und Meusel a. a. O. 2. Abtheil. S- 8 i 9 > Imisten Jahrhundert wurde die Anatomie durch den GabrielZerbi, Alexander Benedict de Lcgnano, und be-sonders durch den Alexander Achillinus bereichert.Auch die damals schon übliche Kunst, in Holz zu schneiden,
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