Anatomie.
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beorderte das Studium dieser Wissenschaft, s. CyringK
I'. II. Io-/r. I. G. 274;so gab Magnus Hundl von Magdeburg, der Professorin Leipzig war, im Jahr 1501 sein zu Leip-
zig, in Quark, mik anatomischen Figuren heraus,welches die ältesten von dieser Gattung sind, s. I. A.Fabricii Allg. Hist der Gclehrs. 1754. z. B-S.5sl. D'eß wurde bald von mehrern nachgeabmt, wie dennim i6ten Jahrhundert Jac. Bereu garlus vonCarpt(Fabrtciusa a.O-S. 5Z2), Johann Dryander,sonst Eich mann, Pros. zu Marpucg (Eben das. S.54J, und Carl Gtephanuü ,54; (Ebendas. S.571), ihren anatomischen Büchern Figuren beyfügten.Besonders wandte A n d r c a s Bcsallus, geb. zu Brüssel,5>r gest. auf der Insel Zanke 1564, allen Fleiß an, dieAnatomie in Europa wieder in Aufnahme zu bringen. Ecerl.'rnte diese Wissenschaft in Paris beym Jacob Syl-vias, und gab dann selbst darinn Unterricht, und zwaezuerst in Löwen, hernach in Bologna und Pisa, seit 15Z7«der in Padua, wo er sieben Jahre Anatomie lehrte. Zuseiner Zeit wurde die Zergliederung der menschlichen Leichna-me noch nicht von allen Obrigkeiten erlaubt. Man Hai nochein Schreiben rwm Kaiser KarlV, worinn er von der Unstversikät zii Salamauka Belehrung verlangt, ob man dieZergliederung menschlicher Körper, um den innern Bau der-selben kennen zu lernen, mit gutem Gewissen erlauben kön-ne. Man erzählt daher vom Vefalius, daß er, um fei-ne Wißbegierde zu befriedigen, zuweilen m eigner Person dieLeichname von den Kirchhöfen und Galgen weggenommenhabe. Im Jahr iszy gab er seine anatomische Tabellenheraus, die mit Holzschnitten erläutert waren; und ball»darauf erschien sein analvmischrs Lehrbuch: ^e/ä/re
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154;. wodurch er sich den Ruhm erwarb, die Anatomie ineine bessere wissenschaftliche Form gebracht zu haben; s.!///?§//§ ///r.ftcftr.w. ?. ll. c. l, §. 21. p. 414.^7-
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