Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
Seite
158
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LZS

Anemometer.

Windmesser muß folgende Eigenschaften haben: er

muß einfach, und dem Verderben weht leicht unterworfenseyn ; 2) er muß sich selbst »ach den vcr,chicdenen Richtungendes Windes decken; z) er muß die verschiedene Stärkedes Windes angebe» und auf seinem Grade stehen bleiben;4) mehrere nach einerley Grundsätzen g> machte Wmd-m.sser müssen, unter einerley Umstände», gleiche Resul-tate geben.

Der älteste Windmesser mit Windflügeln ist der, wel-chen Wolsf im Jahr > 708 erfand, und in seinen L/--,?,.

I'. //. §. r 82 . Und tu den

1709. beschrieb. Er bestand aus einerWelle Mit vier Windtlüge!»; die Welle hat einige Sehran-Lengänge, die als Schraube vbne Ende in ein Stirnrad«ingreifen, mit dessen Axc rechtwinklicht der Aim eines He-bels verbunden ist, an dessen Ende ein Gewicht hängt.Bey Windstille steht dieser Armlothrechk herabwärrs: beymUmlaufe der Flügel wird er aber mit der Axe des RadS ge-dreht und das Gewicht gehoben. Dieses Werkzeug zeigtaber nur den stärksten Stoß des Windes an, der in derZeit der Aussetzung die Flügel traf. Leupold gab einAnemometer an, welches eine Veränderung des Wolfi,sehen ist; ferner beschrieb er in seinem tbik.e.H-

Fe». §. zi5. i'. 141. ein Anemometer, das die Stärkeund Richtung des Windes auf einer Fläche bezeichnet, undwelches Ons-en -Braye acht Jahre hernach in Frank-reich für eine neue Erfindung ausgeben wollte, s- Alte-rn 0 sk v p. Endlich gabLeup 0 ld in seinem<?o. ?. lll. 0. io. p. zoi. noch mehrere Einrichtungen an,welche die Veränderungen deS Windes selbst aufzeichnen-

Schober bediente sich eines Windmessers mitWindfiügelii, an die eine Glocke so angebracht war, daßsie jede sechs Umlaufe eines Rads durch einen Schlaganzeigte, und so erfuhr er durch Zahlung der Schlä-ge in einer Minute die mittlere Uiiilnufegeschwlndlgkcit der

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