Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
Seite
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Anemometer.

IZA

Flügel; s. Hamburgl. Magazin, ix. Band. 2.und z. Stück.

Gär thner erfand folgendes Anemometer: auf ei»tier Scheide von beliebigem Durchmesser sind mehrere senk»rcchl stehende Tafeln von harter Masse aufgerichtet, undzwar so, daß sie allezeit der Richtung deS Halbmessers fol-gen. Oben sind diese Tafeln mit einem kugelförmigen Da-che bedeckt, welches zugleich eine Befestigung dieser Tafelnist. Diese Vorrichtung kommt auf folgendes Gestelle:man nimmt ein Brekstück, auf dem man zwey Säulen er-richtet, die man oben wieder durch ein Tret verbindet, wel-ches letztere zum Tragen jener Vorrichtung dient. DieScheibe mit den ^Tafeln ist in ihrem Mittelpunkte, so wiedas obere Bret des Gestelles durchbohrt. Durch diese aufeinander passende Ocfnungen wird eine Welle gesteckt, diein dem Fußbrete des Gestelles in einem Zapfenlager steht;sie tragt eine Schneckenscheibe, welche sich im Gestelle be-findet, und an das obere Ende der Welle bringt man sechsleichte, etwas 'gekrümmte Flügel von Blech an; diese Flü-gel befinden sich oberhalb der Scheibe und innerhalb der auf-gerichteten Tafeln. Diese Jafcln bewirken, daß der Windstets drey Fächer berührt, und sie immer nach einerley Rich-tung bewegt. Damit auch das Instrument den Grad desWindes anzeige, ist um die Schneckenscheibe eine Schnurgewunden, welche über eine an der einen Seite des Gesieltles angebrachte Rolle geht, von da noch um «ine Rolle gerzogen, und um eine noch größere, weiter unten befestigteRolle gewunden ist; das untere Ende der Schnur trägt einGewicht. Hinter dieser letztem Rolle oder Scheibe ist eineGradtafel, auf welche die Abtheilungen geschrieben sind;oben steht großer Sturm, unten großer Wind;rechts zwischen beyden Sturm, und links, zwischengroßer Sturm und großer Wind, steht Wind.Die übrigen Räume des Kreises sind in gleiche Theile ge-theilt. Die Gradtafel ist größer, als die vor derselben ste-

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