r 64 Anemometer,
in ein Rad mit i os Zähnen greift, das durch eine daran,angebrachte Schnecke einen Hammer hebt, so daß bey roo-maliger Umdrehung der Axe jrdcsn.al ein Schlag mit einemHammer auf eine Glocke verursacht wird. Erfolgen nundie Schläge schnell, so ist der Wind stark, außerdem aberschwach. Dieser Windmesser- den Herr Droz für einenFriedrichsd'or verfertigt, zeigt auch die Richtungen des Win*-es nach den Weltgegendcn an-
Herr Wilke Hai eine merkwürdige Entdeckung zu ei-nem Anemobarometer oder Wind - Schwercmesser gemacht,welches Werkzeug seinen Namen von dir Ähnlichkeit mit-em Barometer hat. Dieses Instrument ist um so viel em-pfindlicher, je größer die Fläche des Trichters zum Auffan-gen des Windes ist. Wenn der Wind auf den Trichterstößt, so geht er an der schrägen Wand mein Gefäß hinab,und treibt die darin» befindliche Flüßlgkcit in eine Barome-terröhre, welche mir einer Gradtafel versehen ist, an wel-cher das Steigen des Quecksilbers i oder des aufgelegte»Spiritus die verschiedenen Grade der Stärke des Windesangiebt. Das von Herrn Wilke erfundene Anemoba-rometcr ist eine kleine zwey Fuß hohe Pyramide, die au --er Grundfläche 6 Zoll ins Gevierte hat, und vermittelsteiner Axo auf einem Fußgcstelle beweglich ist. Dorn zeigtsich eine runde messingene Scheibe, die einen Fuß im Burch-Ausser hat und mit einem Schirme bedeckt ist. Hinten stehtman eine mit einem Glase bedeckte Barometerrvhre, mit ih-rer nach Pfunden lind Lothen eingetheilten Gradtafel, inwelcher das Quecksilber anzeigt, mit welcher Kraft dieScheibe vom Winde angedrückt wird. Ein Weiser an derGrundfläche giebt, vermöge der angebrachten Scheibe, dieGegend des Windes an; s. den lll. Band der neueste»schwedischen Ab Handlungen aus der Naturleh-re, Haushaltungskunst und Mechanik), fürdas Jahr 1782. nach der Käsinerischen Ueber-fetzung. r784-reiprig',^-M'