Anemone.
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Don der Anemomctrie'oder der Wissenschaft, dieStärke des Windes nach gewissen Regeln zu bestimmen,wird in der A ^ rometrie mikgehandelt. Die erste beson-dere Theorie der Anemometrie hat Mich. Chri-stoph Ha nov in seiner »oen. 1749. entwor-
fen. Nachher hat auch I 0 h. Crnst geiherin den t 7 s»r-E-e. 7 . x. p. zo2. eine Theorie bekannt
gemacht.
Man hat es auch versucht, die Stärke des Win-des durch den Ton der, Pfeifen und Saiten zu bestimmen.Leupold im 0. io. §. 122. izr. beschreibt
eine solche Windpfeifc, die bey stärkerem Winde einen höhe-ren Ton angicbt. Kircher hat auch schon in seiner M u-sn rgie und Ph 0 nurgie mehrere Instrumente, worunterauch eine mit 15 Darmsaiten bespannte Art von Laute war,beschrieben, welche stärker oder schwächer tönte, wenn mansie dem Luftzüge aussetzte. Dieß sind aber bloßeGpielwerke.
Anemometrograph s. Anemoskop.
Anemone stammt aus dem Orient. Im r7tcn JahrhnndeAbrachte Herr Bachelier dieselbe aus Constankinopel nachFrankreich, und machte sie in Paris bekannt, ohne sie ir-gend einem Blumenliebhaber mittheilen zu wollen. DieSchönheit dieser Blume erregte überall den Wunsch, sie zubesitzen; Bachelier war aber unerbittlich. Endlich hakteein Parlementsrath den Einfall, ihm zu der Zeit, wo dieSaamenkörner der einfachen Anemone zur Reife gediehenwaren, einen Besuch zu machen. Er hatte seinen langenParlementsrock angelegt, und dem Bedienten, der ihm dieSchleppe trug, befohlen, dieselbe wie von Ohngefehr fallenzu lasse», wenn er dicht a» dem Anemonenbeete Vorbeyge-hen würde. Dieß geschah, das Kleid schleppte eine Weile,und Bachelier wurde den Raub nicht gewahr. Als derParlementsrath nach Hause kam, sammelte er sorgfältig
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