Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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173
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Anker,

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Homer hat das Wort noch nicht; er bedient sich

OchA IX. v. IZ7- des Werks Sl-vrs,- einige wollen vermu-then, daß zu Heiners Zeilen die hölzernen, mit B'cy ver-bundenen Anker üblich gewesen wären. Es ist aber nachXIII. v. 77. wahrscheinlicher, daß man zu HomersZeiten noch steinerne Anker hatte, und daß die Hölzer.i>c» erst später aufkamen. Oe'sek. V. 55. x. z;8. erzählt,daß sich die Phönizier bey ihrer Fahrt nach Spanien höl-zecnec Anker bedienten, die sie mit Silber beschwerten.Endlich erfand man die eisernen Anker, und zwar erstdie mit einem, und dann die mit doppelten Widerhaken.Die Erfindung des Ankers überhaupt wird von einigen den?yrrh en er», von änderndem phrygifchen Könige Mi-d a ü, dein Sohne des G 0 rdius, der 56 Jahre nachLeo-as Erbauung starb, zugeschrieben; s. I. 4. p.

i2. Vielleicht läßt sich beydcS so vereinigen, daß die Tyr-rhener die steinernen, Midas aber die hölzernen Ankererfand. Pausanias meldet a. a. O-, daß der Anker deöMldas zu seiner Zeit noch als ein heiliges Denkmal in ei-nem Tempel des Jupiters aufbewahrt worden sey. WennP ll II i II s la'S. VII. c. ;6. sagt , daßEupala.

mus, der auch ein Tycrhener war, den Anker erfand,so ist dieses wahrscheinlich vom eisernen Anker überhaupt,oder von dem mit einem Haken zu verstehen; da hingegender Scythe Anacharsis, dem Suidasin seinem Wör-terbuchs, und Strabo IV. 170. VII. 464. und

lab. X. die Erfindung des Ankers zuschreiben, vielleicht denAnker mit doppelten Widerhaken erfand, welches auch durchdas Wort selbst, das den Begriff einer Krümmung aus-drückt , und aus der scythischen Sprache fast in alle euro-päische Sprachen übergegangen ist, bestätiget wird. Dochkönnte es auch seyn, daßAnacharsis, der im erstenJahre der 47km Olympiade nach Athen kam, diese Art desAnkers blos auf seinen Reisen kennen gelernt hatte, unddann in Griechenland bekannt machte. In neueren Feitenhgt sich Ioh. Ternvulli durch eine Preisschpift um die

Der-