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Anker.
entweder in den Körper des Instruments selbst, oder in einSeitenztmmer gesetzt werde» können, in genauester Commu-nication stehen. Sind nun die Bälge aufgezogen, so öfnc»sich durch das Niederdrücken der Tasten die Ventile, die voneiner besondern Struktur sind. Der Wind dringt dann, ineiner nach physischen Prinzipien berechneten Starke, an dieSaiten, setzt sie in Vibration, und erzeugt eine so schmel-zende Intonation derselben, die sich nur fühlen, aber nichtbeschreiben laßt. Die im Pedal angebrachten beyden Fuß-tritte sind dazu geeignet, die Ventile nur nach und nach zuöfuen, und dadurch die Täuschung zu bewirken, als ob dieHarmonie aus einiger Entfernung sich näherte. Durch dieRcgisterzügc, die unter der Claviatur angebracht sind, kannUlan die Töne in das erezcenüv und eliminuemlo übergehenlassen. Zum Charakteristischen dieses Instruments gehörtauch noch dieses, daß es, so wie die Harmonika, nur ei-nen langsamen Vertrag, vorzüglich aber den gebundenenStyl verträgt, und zur Begleitung einer Singsiimme vor-züglich geschickt ist. S- Allgemeine musikalischeZeitung. 1798. Leipzig. Nr. z.
Anker sind große, eiserne, an dicke Seile befestigte Haken,die man aus den Schiffenwirft, um ihren Lauf.'zu hemmen.Ehe man die Anker erfand , bediente man sich zur Erreichungjenes.Zwecks der mit Sand und Steinen gefüllte» Säcke undKörbe, die man ins Wasser ließ; f. Hrr'alr-r,«tps//srr. ^r^orrrrrre. I. v. 9;;. kVr». lssä. z6. c.
2;. Hierauf erfand man die ältesten Anker, welches diesteinernen waren; s. ^-r-r'rrn. r« f'srrr. Lrrrv. p. 5.und §r--/-öa,r. L-ra»/. v. z>. 1;. So war der An-
ker des Ulysses ei» großer, schwerer Stein mit einem Lo-che, wodurch ei» Lau gieng; s. OchA Xllk. v. 77.In Calicut sind dergleichen steinerne Anker noch gewöhnlich;s. 67/s r/s LaH. Ilk. I. Dann machte man sie vonHolz, das man entweder mit Bley ausgoß, oder woranman Steine band; s. r« FM//. ?o/re. p. 121.
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