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Aythrop0grapk>re oder die Wissenschaft, welche uns ds !:.schc» nach ihren verschiedenen Wohnplätzen.düngen u. s. w. kennen lehrt, wurde zuerst vom H- .Fimmermann in seinem Werke: Geschichte , gMenschen u. s. w. wissenschaftlich bearbeitet. Nochgrößere Verdienste um diese Wissenschaft erwarb sich b-sfr.8 l» menbach durch seine Schrift: O-?
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Antillische Inseln s. Caraibische Inseln.
Antimonium, Epießglas, ist ein erzartigcr Körper von ei.ner metallischen glänzenden Blcyfarbe, dessen Stücke keineregelmäßige Gestalt haben , sondern aus lang über einanderliegenden zerbrechlichen langen Nadeln bestehen. Die Sestandlheile desselben sind ein Halbmctall, welches manSpießglaskönig nennt, und Schwefel- Den Griechenwar daS Epießglas unter dem Namen Stimmt oder S r stb i bekannt, aus welchem letzterem Worte die lateinische Be-nennung Lribium entstanden ist. Das griechische Frauen,zimmer bediente sich einer daraus prapacirten Schminke,um den Augen ein schönes Ansehen 'zu geben, und sie zuconscrvircn, daher heißt es auch im Griechischen:, o//.^«'r 2 ^«^> 2 v und
Auch das Israelitische Frauenzimmer brauchte eine Spieß-glasschminke, welche Puch hieß. Ueber den Ursprung dc6neuern Worts Ankimonium hat man folgende lächerliche Tra-dition: Ba silius Valcntinus, ein deutscher Mönch,der im i 4 tcn und i;ten Jahrhundert lebte, warf denSchweinen etwas Spicsglas vor, und bemerkte, daß sie,nach einem heftigen Durchfeil!, sogleich fett darauf wurden.Hiernach glaubte er, daß es bey seinen Klosterbrudern die-selbe Wirkung hervorbringen würde; allein sie starben alledavon, daher diese Medicin den Namen snti-lnoine, d. k.contra monschum erhalten haben soll; s. Reue Zeitung
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