Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Antimom'um. Antipoden.

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für Kaufleute von Hildt. i8sc>. rotes St. Beyden Arabern heisst das Spiesglas Aitmed oder Atcmed;vielleicht ist also die Benennung Aiitiiiionium arabischer Her-kiiiift. Der Araber Gebe»i oder Dschafar, der im ach-ten Jahrhundert lebte, gedenkt schon des verkalkten Spics-glanzes, s. p. 22o.

Um die nähere Kciinkniss des Spiesglafts hat der genannieBasilius Valcntiniis große Verdienste. Vor seinerZeit wurde das Spiesglas nicht in der Medicin gebraucht:aber er war es, der dem Spiesglas eine Menschen - undVieh reinigende Kraft zuschrieb, und besondres das von ihmpräparirtc und rcctificirlc Spiesglas als ein Univcrsalmikkelempfahl; s. /-,/

Vorrede und S. 108. 109. Indessen vergaß man doch das

. Antinionium wieder, bis Paracelsus gegen den Anfangdes istcn Jahrhunderts solches erst recht in den Gang brach-te. — Baly lehrte eine wohlfeilere Bereitung des

- schweißtreibenden Spießglanzkalks; s. TrommödorfsJournal der Pharmacie. Ul. Band. itesStück.

Antl'phomen. So nannte man ehedem in der Kirchenmusikdie Gesänge, durch welche das Volk oder die Gemeine demPriester, oder ein Theil des Ckors dem andern antwortete,wie dieses bisweilen noch jetzt bey dem römisch-katholischenGottesdienst geschieht. Daher ist es denn gekommen, daßdie Gesänge selbst den Namen Anliphonien, oder ^ntipbo-ua, die Bücher aber, worinne diese Gesänge standen, denNamen .gntiplionsrin erkalten habe». Nach dem Berichtedes Sokratcs sollen die Aatiphonien schon von dem heili-gen Ignatius, einem apostolischen Kirchenvater, cinge-führt worden seyn. Sulzers Theorie der schönenKünste. 1792. 1. Th. S. 202.

Antipoden, G-'genfüßlcr, statuirte schon Pythagoras,ein Schüler des Thales und Pherecydes; s. Nach-richten von dem Leben und Erfindungen be-Eusch Handb,der Erf.i.Ld. M rühm«