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Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Apothckerkunst. r8r

boten, ci» heiliges Salböl nach der Apothekerkunst zu ma-chen. Im Z4tcn Verse desselben Kapitels findet man dasRecept zu einem Raucherpulver, das nach Apothekerkunstgemenget war, und zum Rauchern in der Stiftshütte ge-braucht wurde. Das Parade-Bette, worauf der ÄöniKAssa beygesetzt wurde, war mit vielen? nach der Kur-chgemachten wohlriechenden Dingen angefüllt; auch ver-brannte man ihm zu Ehren viele wohlriechende Specerey-en,2 Cbron- 16, 14. Damals bereiteten die Söhne der Prie-ster die Gpccereyen, s. r. Chrom ic>, zo. Spuren derLlpothckerkiinst bey den Jaden findet man noch in folgendenStellen: Hohel. Sal. z, 6. Kap. 5, iz. — 1 Sam. 8,iz. Girach z8, 7. Kap. 49, i. — In Erforschung deeEigenschaften der einfachen Aczncymifkel zeichneten sich Ga-lenus, Theophrastus und Dioscorides, und beyden Arabern Avicennaaus; in der Zubereitung zusam-mengesetzter Arzneyen that sich bey den Griechen Hippo-cratcs, und l»»y den Arabern Mesue hervor. I 0 ha n-nes, der Sokn Mcsue, verzeichnete die Zubereitungen deeArzneyen, und wurde daher insgemein der Evangelist detApotheker genannt. — Mantias, der Z699. u- E. d.W. lebte, soll die erste Apothckerkunst geschrieben haben.Saladinv 0 n Ascul 0, Leibarzt des Fürsten und Groß-connckabels von Neapel, Ioh. Ant. de Balzo Ursi-nusvon Taren t, schrieb km izlen Jahrhundert <7om-xenclium aromatanorom, worinn sehr merkwürdige Bey-trage zur Apolhekerkunst sener Feit vorkommen; besondersist das Verzeichniß der. einfachen und zusammcngcsctztertMittel, die immer in den Apoiln'kcn vorrathig seyn sollen,sehr interessant; s. Meusels Leitfaden zur Gesch.der Gelehrs. 2. Abtfi. S. 826.

Apothekerordnung s Dispenstitorium.

Apothekertnpe bestimmt den Preiß der Arzneyen, diein einer Apotheke zu haben sind. Die'älteste Apotheker-

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