1 8 r Aprikosen.
taxe, die man kennt, ist die, welche 1498 zu Florenz ge-
geben wurde.
Aprikosen stammen ursprünglich aus Armenien, daher siema-la armenics hießen. Zu den Zeiten der Stege Alexan-ders wurden die Aprikosen nach Griechenland und Epirusgebracht, aus welchem letzter» Lande die Römer die Früch-te erhielten (klm. XV, 1, welche sie exirorics nann-ten, woraus die Benennung Aprtcotcn und endlich Apriko-sen entstanden seyn soll; s. Bergius über die Lecke«rcyen. Vielleicht entstand aber auch der Name Aprikosenvon dem Worte apricus, weil die Aprikosen die Sonne sehrnöthig haben. Durch die Römer wurden die Aprikosen inGallien eingeführt; s. Vcrsucb cincr Kulturgeschich-t e v 0 n d e n a l t e st e n b i s a u f d t c neuesten Zeiten.Franks- u« Lcipz. 1798- G- 5- Nach England kamendiese Früchte erst unter Heinrich VIII, s. GchroeckhGesch. fnrKinder IV. 2. 14. . Der Abbe' Scstini be-richtet, daß die alexandcinischen Aprikosen zu Maltha ein-heimisch sind, und nicht nur delicak zu essen, sondern auchgut einzumachen sind; sie Haben das Besondere, daß dieGchaalen, die ihre Kerne umgeben, so dünne sind, daßsie unter den Fingern zerbreche»; lVo/rH /'^/„/„»rrcü/ärrrr/er /'er, er. 1790. p. 569.
rima ist das Kupferstechen in getuschter Manier, wel-ches dazu dient, Zeichnungen, die mit dem Pinsel in Tusch,Bistre, Sepia u. s. w. besonders in breiten Massenbehandelt sind, glücklich nachzuahmen. Auch die Kunst,mit dem Pinsel in Kupfer zu arbeiten, wird dazu gerechnet;s. Staparks Kunst, mit dem Pinsel in Ku-pfer zu arbeiten. Diese Manier ist erst neuerlich inEngland und Deutschland in Gebrauch gekommen undverbessert worden; s. Journal des Luxus undder Moden. 1797. May. S- 2;i. Die Engländerzieren jetzt, seitGilpin den Ton dazu angab, fast alleihre Kunstwerke und Reisebeschreibungen mit Kupfer-stichen