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Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Arabesken.

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neu auch den Namen Grottcsken, ob man gleich in derFolge unter den Grottcsken nur solche Verzierungen verstand,unter welchen man auch animalische Figuren antraf, die manbey den eigentlichen von den Arabern hcrstainiiielidcmAra-besten nicht findet.

Man will behaupten, daß der römische Maler Lu-dius, der zu Augusts Zeiten lebte, zuerst angefangenhabe, in Rom die Häuser von innen und außen mit Ara-besken zu bemalen, obgleich dieser Name damals noch nichtbekannt war. Die Arabesken, welche man zu Perugia fin-det (s. Volkmanns Nachrichten von Italien zierTheil. S- 44t.). sind wahrscheinlich zu Ende dcS i;tcnJahrhunderts gemahlt worden; sie erhielten aber damalsnoch nicht das Ansetzn und den großen Beyfall, den ihnendie Kunst Raphaels und seiner Schüler erwarb. Erstzu Raphaels Zeit erhielten die Blnmenzüge den Namender Arabesken, und zwar aus der oben angezeigten Ucifache- Endlich wurden die Grottcsken mit den Arabeskenvermischt, und man nannte alle abenthcuerliche Verzierun-gen, wenn sie auch Figuren dir Menschen und Thiere ent-hielten, Arabesken. Die ersten Arabesken, dic Napha.«el entwed^Mbst malte, oder doch angegeben bat, sinddie,welche sich in der Kirche des Klosters S. Francesco befinden.Nachher ließ er unter Pabst Leo X. die Zimmer des Vati-raus, nach Angabe des verstorbenen Bramante, vollen-den , aber die Verzierungen derselben waren seine eigne Er-findungen , wobey er die Art und den Styl der alten Ge-mälde in den Bädern des Titns zu Rom, und in derVilla des Hadrians zu Tivoli nachahmte, die Zeich-nungen dazu selbst entwarf, und sie durch seine»Schüler Nanni von Udine ausführen ließ; s. All-meines Magazin für bürgerliche Baukunstvon Huth. 2ter Band- 2tcr Theil. 1796. Weimar.S->15 —117.

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