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Arabesken. '
wegnehmen und erdrosseln lassen; um aber die Geistlichkeit,die darüber Lern, machte, zu besänftigen, habe er den Kör-per der Toffania des Nachts wieder in den Hof des Klosterswerfen lassen, auS dem man sie weggenommen hatte. Manhat behauptet, daß dieses Gift blos in Neap^r verfertigetwerde, andere sind aber der Meynung, daß es in Perugia,und zwar nur von einer Familie gemacht werde; s. All -gem. Lit. Zeitung. 1799. Nr. 14z. Die Berettungstart dieses Giftes ist bis fetzt zum Glück ein Geheimniß ge-blieben, auch ist zu wünschen, daß es ferner einsbleiben möge, und wär« nicht Schade, wenn es verlo-ren grensse.
Arabesken sind gewisse Verzierungen, die größtentbeils ausPflanzen, Strauchwerk, Blumen u. s. w. zusammengesetzt,und entweder in erhabener Arbeit angebracht, oder auf ei-nen wilirnhrlichen Grund, mit natürlichen oder willkührli-chen Farben, gemahlec sind. Man bedient sich ihrer, umdamit die Abtheilungen der Wände eines Zimmers, Friese»oder Felder, oder auch die Einfassungen von verschiedene»Gecäthschaften zu verzieren. Ursprünglich gehören die Ara-beske», als Bauzierraihen von erhabener Arbeit, in dieBiloncrey, aus welcher sie hernach in die komische oderphantasirendc Malerei) übergegangen sind. Den Namenhat diese Malerey von den arabischen Malern erhalten, weildiese und andere Mahomedaner, nach den Gesetzen ihrerReligion, keine Bilder von Menschen und Thieren male»durften, daher sie, zur Ausschmückung ihrer Gebäude,Pflanzen, Strauchwerk, schwache Zweige, Blumenzüge,spitzige Enden, Perlen, Sonne, Mond lind Sterne u. dgl.wählten; s. Universal - Lexikons unter Arabes-que. Da sich auch die Mauren solcher Zierrathen bedien-ten , so wurden sie auchMcresken genannt; und daman in den Zimmern der ver'chüttcten Gebäude ^dec altenRömer, und iu Gewölben unter der Erde, die man Grot-ten nannte, ähnliche Verziccingen fand, so gab man ih-