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Archiv. Arie.
tolln,' verwahrt. — Bey den Deutschen findet, man zuKarls des Großen Zeit die erste Nachricht von Archi-ven; s. AUgein. deutsche Biblioth. 121. Bd. 2. St.x. ;8o. folg Die ältesten Archive in Deutschland warenin den Klöstern, wo man die Gkiftungs- und Schenkungs-urkunden, die pabstüchen Testäkiguugsbullen, Privilegien,Lchubricfe, hernach auch die Geschichten der Heiligen understen Lehrer des Christenthums aufbewahren'. Anfänglichgeschahe dieß m den Sacristeyen und Bibliotheken; alsaber dre Schriften sich häuften, wählte man feuerfeste Ge-wölber dazu. Das Archiv des Klosters St. Gallen wirdzu den sehr alten gezählt. In diesen .Klostcrarchivcn pflegteman die wichtigsten Dokumente in kleinen mit Buchstabenbezeichneten Kasten aufzubewahren; neuerlich hat der Ar-chioarius Spieß gezeigt, daß dieses die beste Einrichtungeines Archivs sey, zumal wenn die Kasten mit eisernenHandgriffen versehen sind, um sie in Feuersgefahr destoleichter retten zu können.
Argiroide ist eine neue metallische Composition, die sich häm-mern laßt, kein Kupfer enthalt, keinen Grünspan ansetzt,die Tücher nicht beschmutzt, womit man sie reiniget, undauch von fetten und saueren Dingen nicht angegriffen wird.Herr M 0 rrcau in Paris hat sie erfunden, und ihr denNamen Argiroide, wegen ihrer Aehnlichkcit mir demSilber, gegeben, s. Mcusels Miscell. art. Jnh.1782. ir. Hef t. S. ^67. z68.
Arie ist in dem Singspiel der Neuern so alt, als das Sing-spiel selbst, und nicht erst, wie verschiedene Litleratorcn be-hauptet haben, von Cicco ginnt, in seinem Jason, i.I. 1642 hinzu gesetzt worden. Arteaza in seiner Ge-schichte der Jtal. Oper Bd. l. S- 258- hat dieses aus-führlich gezeigt. I» den frühesten Opern scheint kein DaCapo bey der Arie Statt gefunden zu haben; wenigstensführt Brown in seinen Betrachtungen über Poesie
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