Arie. Armbänder.
und Musik G- zzo. der deutschen Uebers. eine Oper desColonna, aus der Mitte des i/ten Jahrhunderts an,welche keins dergleichen, und die, von Scarlatti imJahr r6yz gesetzte Teodora, welche nicht bey allen Arie»dergleichen hat.
^ritftmcrica inssnirorum s. Rechenkunst.
Arithmetik s. Rechenkunst.
Arithmetische Maschinen s. Rechenmaschinen.
Arithmetische Wage, durch die man das Gewicht und denWccrb der Waaren kennen lernen, die Regel de Tri, dieMultiplikation und Division in allen gegebenen Zahlen ma-chen kann, wurde r66y von Roberval, Professor derMathematik zu Paris, erfunden.
Arithmomantie ist die eingebildete Wissenschaft, die Zahlenzur Doraussagung der zukünftigen Begebenheiten zu miß,brauchen. Eine Act derselben besteht darum, daß man dieBuchstaben der Namen beyder Personen, von /denen dieFrage ist, welche die andere überlebt, oder in einemStreite überwinden werde u. s. w., in Zahlen verwandelt,und derjenigen den Vorzug zuspricht, deren Zahlen die größ-te Summe geben. Diese unnütze Kunst war schon bey denGriechen, und eine ähnliche bey den Ehaldäcrn bekannt,als welche ihr Alphabet durch Wiederholung etlicher Buch,staben in drey Dccaden theilten, und nach demselben denNamen dessen, den die Frage betraf, gleichfalls in Zahlenübersetzten, aus deren Vergleichung mit den Planeten siedie Prophezcyhung zogen. An der Cabbala der heutigenJuden macht die Thcomantie den ersten, aber die Arithmo-mantie oder Arithmantie den zweyten Theil aus, s. Rosen-thals Mathematl- Encyclop- r. Th. S. 114-
Armbänder waren schon zu Jsaacs Zeit ein Schmuck derFrauenzimmer, i Mose 24, 47.
Arm-