Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Arsenik.

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Aussprüche ausserdem vorgetragen werden mußte, in einemganz engen Begriffe gesagtund bekannt gemacht werden kann:so ist diese Kunst eben darum zum Erfinden und Dcmonstci-rcn überaus geschickt, und begreift das einzige Mitte!, alleWissenschaften aufs höchste zu treiben. Daß diese Kunstvermögend ist, eine Sache kurz auszudrücken, und kaum ineiner halben Zeile eben so viel zu sagen, als man sonst zudem A»sspruche selbst zwey, ja öfters mehrere Zeilen nö-thig hat, kann man an folgenden kleinen Exempeln sehen:z. B. z : 9 — 8 : 24. Dadurch wird so viel gesagt: wievielmal das erste Glied z in dem andern Gliede 9 enthaltenist, so vielmal ist das dritte Glied 8 in dem vierten Gliede24 enthalten- Ferner: n — 5 ^ 24 — 18, das heißt:um wie viel Einheiten die Fahl n die andere Zahl 5 über-trifft , um eben so viel übertrifft auch die Zahl 24 die Zahli8- Diese Kunst ist das Hauptstück und der ganze Grundder Analysis, wozu Vieta den Aufangmachte, ThomasHarriot aber den Weg bahnte, worauf die Neuern, als:Ozanam, Prestet, Newton, Wallis und Lcib-nitz immer weiter gierigen, und in ihrer, Bemühungen glück-lich waren; s. Rosenthals Mathemat. Encyclop.

1. Th. S. n;.

Arsenik, ein Gift, das theils im Auripigment, im Kobaltund in den metallischen Erzen natürlich gefunden wird, theilsdurch die Kunst, aus dem vom Kobolt und von den Metal-len aufsteigenden giftigen Rauche erhalten wird, wenn »randiesen in einem an der Schmelzhütte angebrachten, obenverstopften Rauchfange sammelt. Die künstliche Bereitungdes Arseniks hat man erst feit etwa 227 Jahren gelernt; inFrankreich lehrte sie Hombcrg zuerst; s. Univcrsal- L ex.

2. Bd. G. 165z. Im Jahr 1675 brauchte man in Frank-reich den Arsenik wider das viertägige Fieber, von da kamdieser Gebrauch 1679 «1 die Schweiz, und 169; nachDeutschland, besonders nach Thüringen, wo man den Ar-senik theils in Pulvern, theils in Tropfen, die man arsent.

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