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Arzneykunst,
warben sieb das große Verdienst, daß sie die Beobach-tn ngsku» st gewisse» Regeln unterwarfen, die«och jetzt zur Grundlage und zum Prüfstein unserer Beob-achtungen dienen können- Einige sind der Meynung, daßAkcon von Aarigcnt, der um z>oo oder zvr Zeit des A r-taxccxes Longinianus lebte, die altere einptri-scdeSchuleui Sicilicn stiftete (?Iin. XXIX. i.), und daßPhitinus von Kos, ein Schüler des Hcropbilus,dieselbe nur um Z700 n- E. d. W. erneuerte; andere haltenaber den Philinus für den ersten Stifter der altern em-pirischen Schule; s. I. A. Fabricii Allgem. Hist.der Gelcbrs. 1752. 2. Band. S. 241. Herophi-llus soll ihn veranlaßt haben, die Ungewißheit des wissen-schaftlichen Theils der Medizin zur Grundlage eines neuenSystems zu machen. Da sein Nachfolger, Serapi 0 nvon Alexandcien, viel weiter gicng, so wurde er von eini-gen für den Stifter dieser Scctc gehalten; s. ^ L 7 e- c ///-/er Er/ee/«eI'. II. Uib. II. c. t. Heraklitus vonTarent, einer der wichtigsten Empiriker, bearbeitete die/dkn/^rer besser, und schrieb zuerst ein vollständiges
Werk über die Arzncymittcl. Auch die Diatelik hat ihmmehr Ausbildung und bessere Bearbeitung zu verdanken. ZuAugusts Zeit behauptete die alexandrinische Schule ihre»alten Ruhm; durch sie wurde die medicinischc Terminologienaher bestimmt und allgemeiner cstigesührt. Wahrscheinlichzu des Hadrians Zeiten lebte einer der vortrcflichstcnSchriftsteller, Aretaus aus Cappadocicn, welcher nachdem Hippokrates der beste Beobachter unter den altenAerzten war, und in griechischer Sprache 8 Bücher überdie Ursachen, Kennzeichen und Heilung der hitzigen Krank-heiten schrieb. Cl. Galenus, geb. zu Pergammn izr,gest. 200 oder 201 n. C. G- machte die Aerzte wieder aufden Weg aufmerksam, den Hippokrates zuerst, und nachihm fast niemand wieder betreten harte, auf den Weg derNatur und Wahrheit. Die Anatomie war seine Lieblings-beschäftigung , besonders machte er in der Myel 0 g i e wich-tige