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einfachen HeikINittel sehr vermehrt; s. I. A. Fabri-cii Allg. Hist. der Gelehrs. 2. B. S. 8>Z., ob-gleich nicht zu leugnen ist, daß sie die Arzncykunst auch mitvielen abergläubischen Dingen vermischten; s. Juvenelde Carle ncas G e sch. der schönen Wissenschaf-ten und freyen Künste, übersetzt von Zvh.Er-hard Kappe. 1749. i. Th. 2. Abschn. 7. Kap. K. 2zz.Der arabische König Evax hakte sich auf die Arzncyrundegelegt, und schrieb an den Nero von den Wirkungen dereinfachen Arzencymittel; auch wird eines arabischen ArztcSNamens Hipp 0 cuS gedacht. S. //-
I. 8i. In Mekka gab es schon zu MahomedSZeit Aerzte, die in den Schule» der Griechen gebildet wor-den waren. Ein solcher war (oder
ä 1/-^ aus Takif, der in Dschondisabur in
Persien, wo die Ncstoriancr in der Heilkunde Unterricht ga-ben , studirt halte. Mah 0 med selbst empfahl ihn als ei-nen geschickten Arzt, und er starb als Abubckr' s Leib-arzt ; s. ////?. p. 158- Die seitO m a c
überwundenen griechischen Christen, meistens Syrer, wur-den, nebst den Juden, die Lehrer der Araber. Die Syrerübersetzten die Schriften griechischer Aerzte ins Arabische, sodaß die Araber schon in der andern Hälfte des 7tcn Jahr-hunderts viele medicinische Schriften in ihrer Mutterspracheerhielten. Doch wurden die meisten und besten Uebersetzun-gcn erst im ykcn Jahrhundert von dem Schüler des berühm-ten oder Mesue, Hb 0 nain Ebn Ishak,
verfertigt. Die Aerzte der Kalifen waren indessen noch mci-steno Christen, besonders Ncstorianer. Vorzüglich machtesich die ncstorianischc Familie der Bakhtischwah ausClymais an den Höfen der Kalifen berühmt. Die größteMerkwü'diakcit aus der Kindheit der arabischen Medicin istdie Beschreibung der Pocken, welche AHarun, Prie-ster zu Alcxandric» im 7ten Jahrhundert, in seinen mcdici-cinischen Pandckten lieferte, und auch diese Krankheit zu