Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Arziikykunde» 24z

curiren verstand; s. Meusels Leitfaden zur Ge-schichte der Gelebrs. r. Abth. S. 6z6. Unter denarabischen Aerzten ist besonders Muh an, cd Eb» Se«charjah Abu Bckr Arrasi oder Rha;es (-f-92z) be-rühmt, welcher zu Bagdad die Medizin lehrte- Das Haupt-werk, das wir unter seinem Namen besitzen, der blüaevioder IklleLvi (Lontincns), enthält merkwürdige Belege zurGeschichte der Chirurgie unter den Arabern. Er handeltezuerst von den Krankheiten der Kinder, und führt unter denAraber» zuerst etwas von den chemischen Arzneymitteln an,dergleichen die Araber viele erfanden, oder doch zuerst be-kannt machten; s- I. A. Fabricii Allg. Hist. dcr Ge-lehrsamkeit. 1752. 2. B. S. 808. 8oy. Nicht langenach Rhazcs lebte der Perser Ali, Abbas Sohn, derMagier genannt, der ein großes Werk lieferte, das mandas königliche nennt. Es enthält in einer streng wis-senschaftlichen Ordnung den ganzen mcdicinjschen Cursus,und wurde so lange für das höchste Ziel aller arabischen Ge-lehrsamkeit gehalten, bis der Canon des Ebn Sina oderAvicenna es verdrängte, welches wenigstens in theore-tischer Hinsicht nickt hätte geschehen sollen. Abu AllH 0 sani Ebn Abdullah Ebn Sina oder Avicenna,geb. 980 zuAsschana bey B 0 khara in der freyen Tar«karey, gest. ioz6. schrieb ein System der Medizin, welchesOliv» dlcelicinse hieß, und fühlte die 4 peripatisch-scho-lastische Ursrchcn, die materielle, die wirkende, die for-melle und die End-Ursache i» die medicinische Theorie ein.Wahrscheinlich zu derselben Zeit lebte der vorzüglichste diä-tetische Schriftsteller der Araber: Ishak Ben So lei-tn an. Der jüngere Mesue, Hamechs Sohn, auSMaridin am Euphrat 1028), lieferte Schriften über dieArzneymittcl und medicinische Praxis, die auch bey denChristen lange als Compendium gebraucht wurden. Ab-be l-Malek Abu Merwan Ebn Zohr, gewöhnlichNben--Zohar, auch Avcnzoar genannt, aus Seviila(f n68), machte die Thorheit von Univerfglarzricycii lä-

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