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Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Arzneykunde.

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gebildet batte und nach Rom berufen wurde, wo er vor demJahre 765 starb, war nach Galen der beste Arzt, der sichals Eclbstdenker auszeichnete, und aus langer Erfahrungschrieb. Mit dem oben erwähnten Paul von Aegina sankdie Medicin bey den Römern.

Zu Galerno im Neapolitanischen wurde die Sa ler-nt tonische Schule errichtet, dem. Ruf sich schon imroten Jahrhundert nach Frankreich verbreitet hatte. DerKarthager Constantln (gest. 1087), welcher der Wie-derherstellte der Medicin bey den Christen war, übersetztenicht nur viele medicinische Schriften der Araber ins Lateini-sche, sondern brachte auch die Schule zu Galerno durch dieCmfühnilig des größer» Studiums der arabischen.Aerztemehr in Flor. Am meisten blühcte die GalernitanischeSchule im ,2ten Jahrhundert. Im i2ken Jahrhundert fin-det sich auch die erste Spur der Trennung der Aerzte von denWundärzten; s. A. G Webers vermischte Abhand-lungen aus der Arziieywisscnschaft. 1788. Leip-zig. Wilhelm vonSaliceto oder Placentinus,der 1275 berühmt war, bediente sich unter den l.atino-ÜLr-bsri; zuerst der chemischen Arzneymittel; s. I. A. Fabrk-cü Allg. Hist. der Gelehrs. 1752. 2. B. S. 1045.Im i4ten Jahrhundert traten einzelne Männer auf, und be-arbeiteten verschiedene vernachlässigte Fächer der Medicin aufeine neue glückliche Art; allein nur durch wiederholte An-griffe konnte das Anschn der Grieche» und Araber erschüt-tert werden. Schon im i2ten und rzten Jahrhundert hak-te» die Concilien den Geistlichen die medicinische Praxis ver-boten; demvhngcachtct curirten die Geistlichen noch im i4te»Jahrhundert. Auch über die Hospitäler hatten sie allein dieAufsicht, bis das Concilium zu Wien i;i2 verordnete, daßauch Layen den Lazarcthcn vorstehen sollten. Im I4tcnJahrhundert brachen zwey epidemische Krankheiten aus, derVeitstanz und die von 1)47— 50 wüthende Pest, ge-gen die man noch abergläubische Mittel brauchte. Einen

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