Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Arzncykunde.

grossen Einfluß auf die bessere Bearbeitung der Medicin hat-te die Wiederherstellung der Anatomie durch Mundinidc buzzi, Pros. zu Bologna i. I. r; r;. In eben diesemJahre starb NaymunduS buIlus, der die BereitungdeS Branntweins und des Weingeists bekanntermachte. Arnoldus von Villanova Verstands schonLiese Kunst; überhaupt machte er als Sclbstdenkec undChemiker Epoche; er starb izi2. Simon de Cordoaus Genua machte sich zu Ende des igtcn oder zu Anfangedes i4tcn Jahrhunderts um die Matcria mcdica verdient,indem er die durch die sehr abweichenden arabischen Benen-nungen entstandenen Verwirrungen in einem Werke zu hebensuchte, das man als das erste Wörterbuch in derArzney-und Ära utcrkunde ansehen kann; es hießOu/id taosrionis stve 8>'iion^ma iiiellicm.ae, bkeüiol. 747).GcntiliS da Foligno, der auch Genlilrs oeGentilibus hieß und lzg^sta.b, schrieb Lonlilia, wor-unter das die !Z47 wücstende Pest betreffe,-vebcfondcrSmerk«würdig ist. Jacob dc OondiS, und noch mehr seinEobn, I 0 ha » n de D 0 ndi 6, machten sich im i4ke»Jahrhundert »m die Matcria medica verdient. Im iztcnJahrhundert brachen einige neue Krankheiten auö, die inLas bisherige System nicht paßten, z. B. das eng li scheSchwcißficbcr, der Scharbock, der Weichsel-zopf und die Lustscuche; diese trugen zur Ausbildungder Heilkunde bey, inocin sie daS Nachdenken der Aerztereizten, die nach und nach von den Grundsätzen und Kur-methoden der Araber ;u>» Hippokrates und Galen zu-rückkehrten. Matthäus PcrusinuS, den einige denMonarchen der Aerzte und Philosophen nennen, PetrusLconis und NicolauS Lcoiiicenus giengcn zuerstim isten Jahrhundert von den Arabern ab, und fiengenan, die Arzneykundc aus den griechischen Quellen, und ausder Natur selbst herzuleiten; s.

LVe/- II. p. V. I. s>. 274.

Besonders wurde Theodor von Gaza im Jahr 74ZO der

Wie-