Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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277
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Astronomie. »77

Noch im 5ten Jahrhundert glaubten sie, der Polarsternstände im Nordpol. Im sechsten lehrte sie - ,/v-

die verschiedenen Mondparallarcn und die Berechnun-gen der Finsternisse. Dom 5 — 7kcn Jahrhundert war ih-re Astronomie in großer Unordnung, bis der Kaysec

den Astronomen D berief, große Werkzeugeverfertigen, an vielen Orten Beobachtungen von Mondfin-sternissen zur Bestimmung der geographischen Länge anstel-len, und eine große Himmelskugel verfertigen ließ, die vomWasser getrieben wurde; f. Meu fcl a-a. O. 2 Abth. S.594 . 595 .

Sonst war es die gewöhnliche Meynung, daß dieChaldäer die Astronomie erfunden, und die übrigen Völkerdieselbe von ihnen erlernt hätten; , diese Meynung ist aberdurch die unter den bereits angeführten Nationen aufgefun-denen älteren astronomischen Denkmäler, wo nicht ganz wider-legt, doch gewiß sehr zweifelhaft gemacht worden. Soviel bleibt indessen gewiß, daß die Chaldäer, welche unterden Babyloniern »nd Assyriern die gelehrte Caste, diePriester, gewesen zu seyn scheinen, sich bald nach der No-achischcn Fluch in Smear's großen Ebene» mit der Astro-nomie beschäftigten, daß wenigstens manche Völker, alsPhönizier, Perser 11. s. w. von ihnen lernten, und daß dieAstronomie durch ihren Fleiß sehr erweitert wurde.

Den Chaldäccn, welche man auch bald Babylonier,bald Assyrier nennt, weil ein Theil von Assyrien mit zu demalten Babylonischen Reiche gehörte, in welchem die Chal-däer lebten, wird die Erfindung der Astronomie von fol-genden Schriftstellern zugeschrieben: 6 /'<n-o sss OrHae. I.c. i. l. 0. 1. /V/i». ////?. 1 ./^. ? 7 .

ea/>. 26. /er/, zo. Orssc/r»/. />. und Oe'oss. I. l.und in mehreren Stellen. Die Chaldäer und Babylonierhielten den Belus, eine» der ersten Regenten in Babylon,für den Erfinder der Astronomie, kV/,r. a. a. O. Mehrere

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