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Astronomie.
sind der Meynung, daß dieses niemand anders, als Nim-rod, gewesen sey, weichem man den ^Zunamen Beins(der Göttliche) gegeben habe. — O/oss. äH. I. c. 28.fükrk eine Tradition der Aegypkier an, nach welcher Be-ins eine ägyptische Colonie nach Babylonien fühlte, diesich beym Euphrat niederließ, und nach Art der AegyptierPriester hakte, welche sich intt der Sternkunde beschäftig-ten und von den Babyloniern Chaldäer genannt wurden.Hieraus erhellet, daß die Kenntniß der Astronomie aus Ae-gypten nach Babylonien kam, indem wahrscheinlich jeneägyptische Kolonie unter den Babyloniern erst die Lust zurSternkunde crw.cktc. Unter die Verdienste deS NimrodBcluS rechnet iizan, daß erden Babylonischen, von sei-ner Tochter Seniiramis vollendeten Thurm zu einerSternwarte einrichtete, und daselbst eine a str o u 0 mi -schc Schule anlegte, wo man von dieser Zeit an astro-nomische Beobachtungen anstellte. Viele sind der Meynung,daß die Mythe von den Himmelstürmeiidcn Riesen blosaus den aus der Babylonische» Sternwarte gemachten Hun-melsbeobaetttungen entstanden sey. Wenn nun gleich dieChaldäer die Astronomie nicht zuerst erfanden, so verbesser-ten sie dieselbe dock so sehr, daß die Nackelferung der Nach.dar» dadurch erregt wurde. Denn Zr-roasrer, einKönigder Baclrianer(den Su idas, ZoromastrcS, Dioge-nes L a>?rriu s aber, Oxyartcs nennt), der ein großerFreund der Astronomie war, und den die Backnancr fürden Erfinder dieser Wissenschaft hielten Lr' 6 . 1 . c. i.),
wurde durch die Fortschritte deö Nimrods oder Beiusin astronomischen Kenntnissen, zur Mißgunst gereizt, undbekriegte sogar den Babylonischen König, wurde aber vomNiiius oder A ssu c Bclus in einer Schlacht überwun-den , in welcher jedoch auch der Sieger selbst umkam, s.§ur'ss,i§ r» k-ii/. XXX. c. 1.
Die Cbaldacc suchte» schon, nebst den Aegypticrn, derAstronomie ein wissenschaftliches Ansehen zu geben. Einigeschreiben den Chaldäcrii die Erfindung der Sternbilder zu;
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