Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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SS« Astronomie.

drien erobert hotten. Vorher war sie bey ihnen etwa so be-schaffe» , wie bey den Griechen vor L Haie s. Sie benann-ten die Sterne »ach Gegenständen ihrcS HirtcnlcbcnS, be-sonders nach Thieren. Als Geschmack an Wissenschaftenunter die Araber kam, wurde die Astronomie ihr Ltcblings-studiuin und mehrere Kalifen wurden Beförderer derselben.Der Kalift A l - M a n su r (75z — 775 n. C- G.) ließ ei-nen Lehrbegriff der Astronomie verfertigen- Besonders un-terstützte der Kalife Al - Main 0 n oder Al - Mam 0 un,der i. I. 8>4 zu Bagdad residirte, wo eine astronomischeSchule war, deren Lehrer Instrumente, Tafeln und Him-melskarte» hakten, diese Wissenschaft. Er ließ im Jahr827 das berühmte Werk des Ptolemaus aus dem grie-chischen ins arabische übersetzen, und seit dieser Zeit beiames den Nanien Almagcst, welcher aus dein Wortewomit sich der griechische Titel desselben anfangt,und aus dem arabischen Artikel Al entstand. Zu Al-MamounS Zeit lebte» die drey Söhne des Le»

welche die Schiefe der Ecliptik von 2;° o.ob-achtclcn. Abu »1 asar (ff 885) verfertigte Tafeln und eineEinleitung in die Astronomie. Al Fargani schrieb umdas Jahr 880 Anfangsgcünde der Astronomie; auch Th a-, bet Ben Korrah (ff 8;o?) kultivirle diese Wissenschaft.Der arabische Prinz Al Batani oder Albarcgnius928) beobachtete in Amiochicn die Schiefe der Ecliptik,vervollkommnete die Theorie der Sonne, und entdeckte dieeigne Bewegung der Erdferne der Sonne mit einer für seinJahrhundert großen Genauigkeit. Geber oder Giabecverbesserte gegen Ende dcS neunten Jahrhunderts viele Feh-ler in dem Almagcst des Proleinaus. Arzachcl ausToledo, ein fleißiger Beobachter, verfertigte um 1280 dienach seiner Vaterstadt benannten Toledanischcn Tafeln.Seine Methode, die Elemente der Theorie der Sonne znfinden, ist aber sehr verwickelt; s. Mcusel § Leitfa -den zur Geschichte der Gelehrs. 2. Abth. S.

592. Der Araber Alpatragius aus Marocco schrieb