Astronomie. 289
Alexandricn die Karten zu diesem Werke/ und zwar ganznach dem Sinne deS Ptolcmäus. Man findet sie mverschiedenen Handschriften nachgezeichnet, aber gedrucktwurden sie nie; s. ^ 6/. 1 ./^. IV. c. 14.
§. 2. n. 412. und c. §. 9. s>. 198. er/.
In der Bibliothek zu Nürnberg be-findet sich eine Handschrift von diesem Werke des Ptole-in aus, welche der Cardinal Bessali 0 n (ss1472), nachder Eroberung von Constaiikinvpcl, aus Griechenland da-hin brachte.
Unter den Griechen schrieben Theophrastus Ere-sius und EudemuS von Nhodus von der Geschich-te der Astronomie, aber ihre. Schriften sind verlorengegangen.
Zur Zeit des Strab», der mit dem August lebte,sanken zwar schon die Wissenschaften in Alexandricn, indes-sen dauerte die Liebe zu denselben doch noch zur Feit des Ein-falls der Araber oder Saracenen i. I. 6Z4 n. C- G- fort.In den folgenden Jahrhunderte» aber wurde die Astronomievernachlässiget, und da die Römer, bey denen C- Sulpi-ciusGaIl» s 168 vor Cd- Geb. der erste Astronom war,der auch Sonnen« und Mondfinsternisse vorhersagen konnte,nichts erhebliches für die Sternkunde gethan haben: so fin-den sich die nächsten Spuren von den weiteren Bemühungenum diese Wissenschaft erst im 8tcn Jahrhundert unter denArabern. Aber auch die Bemühungen der Araber um dieAstronomie waren von keinem großen Erfolg; denn obgleichdie arabischen Astronomen häufig griechische Werke in ihreSprache übersetzten, commentirlen, und bin und wiederdurch Derglcichung mit neuern Beobachtungen zu berichtigensuchten, so vermischten sie doch die Astronomie auch mitvielen willknhrlichcn Hypothesen und astrologischen Thor-heiten. Die ersten richtigen Kenntnisse von der Astronomieerhielten die Araber von den Griechen, nachdem sie Aleran-PuschHsM.dftikrf.i.TH. T drien