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Jahrhunderts die Astronomie sehr in Aufnahme, und ließdurch arabische, jüdische und christliche Astronomen, mitungeheurem Kostenaufwand, untersuchen, wie die alte the-oretische Astronomie zu verbessern wäre, und verwandte40000s Dukaten auf die Verbesserung der PtolemätschenTafeln, woraus dann die entstanden.
Auch Albrecht der Große, aus dem adelichen Geschlechtvon Bollstädt 1280) besaß große Einsichten in die Astro-nomie, und Paulus ToscaneUus, aus dem Florenti-nischcn 1482), verbesserte die Alphonsinische» Tafeln;s. Meusel a. a. O- 2. Abth. S. 7Z2 und 7Z4. — Jo-ha nnvonG munden oder Gmünden (-j-1442) Lehrerder Astronomie zu Wien, bildete mehrere Astronomen, un-ter denen Georg von Peurbach, auch Georg Puc-bach genannt, geboren 142z in dem Städtchen Peurbach»m Lande ob der EnS, gestorben als Professor ^dcr Mathe-matik zu Wien, der berühmteste war. Er und sein Schü-ler, I 0 hann Müller, auch von seinem Geburtsort Kö-nigsberg in Franken, RcgiomontanuS genannt, wurdennach Wiederherstellung der Künste und Wissenschaften diewahren Wiederherstellet der Astronomie in den Abendlän-dern, und besonders in Deutschland. Purbach lehrte nichtnur die Astronomie zuerst regelmäßig in Deutschland (s. I.A. Fabcicii Allg. Hist. der Gclehrs. 1752. 2^B- S. Y92), sondern er stellte auch gemeinschaftlich mitdem Regio montan, seit Wiedereinführung der Künste,die ersten astronomischen Beobachtungen in Deutschland an,denn beyde beobachteten am ytcn Eept. des Jahres 1457 zuWien eine Mondfinsterniß, daher man dieses Jahr als das'Geb, rtSjahr der richtigern Sternkunde annimmt; s- Kast-Uers Geschickte der Mathematik. Das berühmte-ste Buch von Purbach sind die
kir/ss/. Purbach cr-
j fand das geometrische Viereck- wobey er zuerst dasBleyloth anbrachte, woraus dann der astronomische Qua-drant entstand. I 0 hann M »ller , geb- zu Königsberg