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Astronomie.
verschaffn«, ob ibr gleich die Urtheile der scholastischenWellwcu'e», und die unrichtigen Auslegungen einiger Grel-len der heilte» Schrift noch lange Zeit eii'gegcn standen.2>n Jahr I 5Z0 brachte er sein Wcrkcte»'eoo/r/eronr'öne oi'örrn»t-oe/e/?//,/// zu Stande, welches aber erst an seinem Todes-tage , den 24km May 154; gedruckt erschien. Erasinu 6Rein hold lieferte um 1540 die l'sbolLs l'rutenio.'lz. Ty-cho de Brahc, geboren 1546 in der sonst dänischen Pro-vinz Schonen, gestorben 1601, sah, daß eme von denAstronomen vorhcrgcsagte Gonnenfinsterniß genau am 21.August 1562 eintraf, welches ihn rechte, sich mit alleinEifer auf die Astronomie zu legen, um die er sich auch sehrverdient machte. Er wurde der Urheber der neuern beobach-tenden Astronomie, indem er zeigte, wie nöthig genauereBeobach'ungen sind, und auch die Werkzeuge dazu so voll-kommen angab, als sie vor Erstndung der Fernrohreund richtiger Uhren nur seyn konnten; s. K ä st 11 c r s Ge -schichte der Mathematik- Er bestmimre die Stel-lung der Sterne, beobachtete die Reflexionen und Ungleich-heiten der Sonne, eindeckte neue Ungleichheiten am Monde,und gab zuerst durch die Bestimmtheit und Menge seinerBeobachtungen zur Erneuerung der Astronomie Gelegenheit.Er arbeitete Keplern vor, der im Anfange des i7kcnJahrhunderts auS Tycho'S Beobachtungen die wahren Ge«setze des Plaiiekenlanfö zog, und dadurch den Grund zur ge-hörigen Berichtigung der Tafeln und zu alle» neuern Erwei-terungen der Astronomie legte. Voin Tycho dc Braherühren die l'sbulae vanicae her, die aber bald durch K e p-lerS Rudolphinische Tafel» verdunkelt wurden. Den An-fang zu einer für die Astronomie und ihre Vollkommenheitglücklichen Epoche gaben KeplcrS Entdeckungen, die denGrund zu dem Gebäude legten, auf welchem die p h y fi-sch e Astronomie immer höher und höher gestiegen ist. Kep -ler, der 1571 im Wirrtembergischen gebore» wurde, undi6;i starb, entdeckte die Gesetze der Bewegung der Him-melskörper , und zeigte die wahre Beschaffenheit der Lauf-bahn