Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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324
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H-4 Aufschriften.

Acgypftn sind diejenigen, welche man auf den Pyramiden,Obelisken, auf einigen Binden der Mumien, auf marmor-nen Tafeln, Gefäßen, auf Ucberblcibfcln von Tempeln,und über Begräbniß-Höhlen, theils m Hieroglyphen,theils in gewöhnlicher ägyptischer Schrift findet. Die in«optischer, griechischer und arabijchcr Sprache geschriebenenInschriften, die man in Acgypten findet, sind jünger. InrHerodot und Dlodor von Sicilien findet man Nachrich-ten von sehr alrcn ägyptischen Inschriften. Auf der Pyra-mide des KönigS Asychis in Aegyptcn war eine Auftschrift; s l.ib. I. 2. Sefostris ließ viele Säu-

len aufrichten, und die Namen der besiegten Völker daraufverzeichnen; s. U. 125. Auch O sy m a n«

duaS hinterließ Denkmäler mit Aufschriften; s. Orsck. T/e.

I. 2. Serh 0 », der den Scnnachcrib inAssyrien überwand, Uey in den Tempel deS Vulkans eineBildsäule mit einer Aufschrift fitzen; s. H II. p.

14;. sei. 6^o»ovti. — Auch findet man beymH 1./,. 75. die Aufschrift, welche die Königin Nitocrisauf ein Grab in Babylon eingraben ließ. Als DariusHystaspis Persie» erobert hatte» ließ er sich eine Startue zu Pferde mit einer Aufschrift errichten; s. He,0^0,.

III. 196. — Unter den griechischen Aufschriften,die aus unsere Zeilen gekommen sind, werden diejenigen,welche Fourmont 1728 zu Amyclä, nicht weit vonSparta, entdeckte, für die ältesten gehalten, und unter die-sen ist besonders diejenige vom höchsten Alter, deren Schrift„ach Art der Pflugfurchen hin und her geht und rechts an«sangt. Die darauf befindliche Schrift enthält chronologi-sche Verreichnisse der Priestcrinnen am Apollotempcl zu Ami»cla, deren Alter über ;ooo Jahre geschätzt wird, und alsoin die Zeit zwischen Moses und Cyrus fällt. DieseAufschriften auf Stein, welche wahrscheinlich, nach decvbcn gedachten phönizischen, die ältesten sind, die mankennt, wurden in dem vormals königlichem Kabinet zu Pa«kiS aufbewahrt; s. ssk,/». ckn 1,^^/. /I X^./,.

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