Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Aufschriften.

402. Heyne Sammlung antiquarischer Auf-sätze. Tb- I. G. 85. Nach diesen ist, unter den griechi-schen Aufschriften, die Sigeische die älteste, welcheWil-belm Sherar d, ein englischer Conful zu Smyrna, zwi-schen dem Sigeischcn Vorgebirge und dem Felde des FlussesScamandcr, im Dorfe Gaurkioi, vor der Kirchthür derGriechen auf einem Steine entdeckte, und zuerst abschrei-ben ließ. Gainuel Lisle, Reist - Prediger der Englän-der zu Smyrna, copirke sie nachher sehr genau, und derkönigliche Hof-Prediger in London, Edmund Chishullgab sie 1721 in Kupfer gestochen heraus. Die darauf be-findliche Schrift ist auch nach Art der Pflugfiirchcn geschrie-ben, fängt aber links an, mithin ist diese Aufschrift jünger,als die zu Aniyclä, welche rechts anfängt; indessen wird ihrAller doch wenigstens auf 2;6o Jahre geschäht; s. N. 2 >.

/)-/>/. I. 629. und Weh cs v 0 in Papie r. 1789-G. 11. i2. Dann folgen, dem Alter nach, zwey athcni-ensischeInschriften, die mit alten Ionischen Charakterenge-schrieben sind, und von Galland 1674 entdeckt wurden;s. 6, . i;z. Auch diejenige

Inschrift, welche der Abbe'Barthelcmy, Verfasser derReisen des jüngccn Anacharsis durch Griechenland, auf ei-nem Marinorinonumeiite entdeckte und auch entzifferte, ver-dient einer Erwähnung. Die Inschrift ist unter der Ar-chontenschaft desGlaucippus, 420 vorChcisti Geburt,Latirt, und giebt Nachricht von den öffentlichen Slaats-Ausgaben zu Athen, die 44000 ?. Gterl. betrugen. DieKosten des Militairs betrugen rzooo L, die Kosten derFeste und Schmaußereyen 17000 k. Ein Ochse kostete da-mals nur i L. r8Sch. Reichs - Anzeiger- 179z. Nr.i2o. S. 1029. Von mehren, herculanischen Inschriftensehe man Winkelmanns Sendschreiben von denHerculanischen Alterthümern, x. 67. Diese zuHcrculanum ausgegrabene Inschriften reichen indessen nichtan das Alter der vorhergehenden. Man sagt auch, daßbie zwey Säulen/ welche Hercules, ein Sohn des A m r

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